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Hoher Schuldenanstieg: Landrat widerspricht

Kreis Peine Hoher Schuldenanstieg: Landrat widerspricht

Negatives Ergebnis für den Kreis Peine: Die Schulden pro Kopf sind laut Statistikamt im Jahr 2011 um 50,9 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Wert in Niedersachsen. Unterdessen erklärte Landrat Franz Einhaus (SPD), dass diese Zahlen einen falschen Eindruck vermitteln.

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Schuldenlast: Beim Vergleich der Landkreise verzeichnet Peine den höchsten Schuldenanstieg.

Quelle: A

Die Schuldenlast von Niedersachsens Kommunen ist laut dem Statistik Landesbetrieb gestiegen. Beim Vergleich der Landkreise verzeichnet Peine den höchsten Schuldenanstieg. Die Verbindlichkeiten stiegen hier auf mehr als 190 Millionen Euro (2010: 126 Millionen).

Einhaus sagte: „In diesen Daten werden die Kernhaushalte des Landkreises Peine, der Gemeinden sowie der Stadt zusammengefasst. Bei der Analyse ist daher für eine seriöse Bewertung auch noch eine genauere Betrachtung der Haushalte der Stadt Peine und der einzelnen Gemeinden erforderlich.“

Und da sich die Zahlen nur auf die Kernhaushalte beziehen würden, enthielten die Werte 2010 nicht die Kredite des Immobilienwirtschaftsbetriebes (IWB), da dieser zu diesem Zeitpunkt noch als Regiebetrieb über einen eigenen Wirtschaftsplan geführt wurde.

„Ab 2011 wurde der IWB in den Kreis-Kernhaushalt aufgenommen, sodass sich dieser um 36,2 Millionen Euro an Krediten erhöhte. Diesen Investitionskrediten steht natürlich Sachvermögen in Form der Schul- und Verwaltungsgebäude gegenüber“, so Einhaus. Wegen dieser einmaligen Eingliederung des IWB in den Haushalt, falle der Schuldenanstieg für den Kreis so stark aus und vermittele einen falschen Eindruck. Auch liege die Pro-Kopf-Verschuldung im Kreis Peine mit 1450 Euro unter dem Landesdurchschnitt von 1742 Euro - trotz des extremen Anstiegs.

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