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Stadt Peine Hitzewelle in Peine: Das sind die heißesten und coolsten Jobs
Stadt Peine Hitzewelle in Peine: Das sind die heißesten und coolsten Jobs
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14:00 26.07.2018
Cooler Job: Im Eiscafé Venezia lässt es sich derzeit ganz gut arbeiten. Quelle: Dennis Nobbe
Peine

Ganz Peine schwitzt während der aktuellen Hitzewelle bei Temperaturen jenseits der 30 Grad. Die PAZ hat sich mal umgeschaut und die heißesten und coolsten Jobs in der Fuhsestadt gesucht.

Göran Gräser arbeitet momentan auf der Baustelle an der Woltorfer Straße – und das ist ein echt „heißer“ Job derzeit. „Wenigstens haben wir hier und da etwas Schatten“, sagt er und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Mit den Jahren habe er sich an die Arbeit in der Hitze gewöhnt, doch etwas kühler dürfte es gerade natürlich schon sein. „Am besten haben es auf der Baustelle übrigens die Baggerfahrer – die haben in ihrer Kabine eine Klimaanlage“, sagt er mit einem Schmunzeln.

Eine Klimaanlage hat auch Michael Schwahn von der Stadtgärtnerei in seinem Traktor. Mit dem und einem Anhänger samt riesigem Wassertank fährt er täglich verschiedene Stellen in den Peiner Ortschaften an, um dort dann die Pflanzen zu wässern. Rund 13 000 Liter Brunnenwasser werden Tag für Tag verbraucht – mit Erfolg. „Bislang konnten wir so gut wie jede Pflanze retten“, freut sich der 49-Jährige.

Michael Schwahn von der Peiner Stadtgärtnerei wässert Pflanzen auf dem Dungelbecker Friedhof. Quelle: Tobias Mull

Die Hitze mache ihm dabei eigentlich nichts aus. „Ich arbeite seit 30 Jahren unter freiem Himmel – vielleicht habe ich mich da einfach dran gewöhnt“, sagt er. Natürlich müsse man auch mal in der Sonne stehen – „aber da gibt es bestimmt heißere Jobs“, fügt er mit einem Schmunzeln an.

Und so einen „heißen“ Job hat beispielsweise Ilona Steguweit. Sie schwitzte, Entschuldigung, arbeitete gestern in einem Imbisswagen auf dem Peiner Wochenmarkt. „Ich versuche, nicht so oft direkt am Grill oder bei der Fritteuse zu stehen“, sagt sie und lacht. Denn auch an „neutralen“ Plätzen zeigt das Thermometer schon fast 38 Grad. „Bei der Hitze kann man sich einfach nicht so gut konzentrieren“, so Steguweit. Zu Hause wolle sie sich erst ein mal ein Eis gönnen.

Zwischen Fritteuse und Grill: Ilona Steguweit hatte gestern einen echt „heißen“ Job. Quelle: Tobias Mull

Apropos Eis – mit Abstand der „coolste“ Job derzeit ist sicherlich die Arbeit in der Eisdiele. Doch weit gefehlt – auch hier schwitzen die Mitarbeiter und haben mit den Schattenseiten der Rekordhitze zu kämpfen. „Natürlich kommt uns der Sommer zugute, aber fünf bis sechs Grad weniger wären besser“, sagt Elias Emilio vom Eiscafé Venezia auf dem Peiner Marktplatz.

Das wäre nicht nur für das allgemeine Wohlbefinden angenehmer – sondern auch für den Umsatz. „Am frühen Nachmittag zieht es die Leute wegen der Hitze noch nicht in die Eisdielen. Da bleiben sie lieber zu Hause oder gehen ins Freibad“, so Emilio.

Der Betrieb laufe deshalb derzeit erst ab 16 Uhr so richtig an, die meisten Besucher finden sich in den Abendstunden ein. „Daher haben wir abends auch etwas länger geöffnet“, sagt der Eisverkäufer abschließend.

Haben auch Sie einen besonders „heißen“ oder „coolen“ Job? Oder haben Sie besondere Tipps und Tricks, um den Arbeitstag bei dieser Hitze erträglich zu gestalten? Schicken Sie uns einfach ein Foto und ein paar Zeilen zur Erklärung per E-Mail an die Adresse redaktion@paz-online.de. Die „coolsten“ Zuschriften werden veröffentlicht.

Von Tobias Mull und Dennis Nobbe

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