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Stadt Peine Hertha-Peters-Brücke: Neubau wird europaweit ausgeschrieben
Stadt Peine Hertha-Peters-Brücke: Neubau wird europaweit ausgeschrieben
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23:01 26.04.2018
Erst 30 Jahre alt und schon marode: Die Hertha-Peters-Brücke über den Mittellandkanal und die B65.
Peine

Geprüft werden sollen ein Komplett-Neubau und ein Teilneubau unter Erhalt der Fundamente und des Pylons.Mehrheitlich abgelehnt wurde der jüngst dazu gestellte Änderungsantrag der PB-Fraktion, mit dem gefordert wurde, auch eine Neubau-Variante für den Kfz-Verkehr als Verbindung der B 65 zum Krankenhaus-Viertel zu prüfen (PAZ berichtete). PB-Vorsitzender Karl-Heinrich Belte argumentierte, dass das Areal am Klinikum mit dem nunmehr zweiten Neubaugebiet auch einen „ordentlichen Anschluss an das Verkehrsnetz“ haben sollte.

Andere sahen darin jedoch keinen Sinn. „Ich lehne es ab, die Verwaltung unnötig mit zusätzlichen Aufgaben für noch weitere Variantenprüfungen zu beauftragen, die nicht in Fragen kommen. Das kostet nur unnötig Geld“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Dietmar Meyer. Thomas Weitling (parteilos), der sich letztlich gegen die Ausschreibung aussprach, erklärte, dass es zu kurz gesprungen sei, sich nur mit der Brücke zu beschäftigen.

Im Hinblick auf mögliche weitere Neubaugebiete müsse natürlich eine vernünftige Verkehrsanbindung zur B 65 her – allerdings nicht über den Kanal, sondern über die Straße an der Simonstiftung, die kurz vor Dungelbeck in die Bundesstraße mündet.

Dieser Meinung waren auch Dr. Rainer Döring (FDP/Piraten) und Elke Kentner (SPD/Grüne-Gruppe). Andreas Baum (SPD/Grüne) regte an, dieses Thema im Zusammenhang mit der Fortschreibung des integrierten Verkehrsentwicklungsplans (siehe Seite 12) zu besprechen. Allerdings sollte beim Brücken-Neubau berücksichtigt werden, dass die B65 vielleicht eines Tages vierspurig ausgebaut werden könnte.

Weitling stellte den Brücken-Neubau noch einmal grundsätzlich in Frage. Das veranschlagte Investitionsvolumen von rund vier Millionen Euro könne für eine Verbindung zwischen der Innenstadt und der Südstadt möglicherweise zukunftsweisender eingesetzt werden.

Als mögliche Beispiele nannte er einen Bahnübergang oder eine Fußgängerunterführung in Verlängerung der Zehnerstraße oder einen beschränkten Bahnübergang in Verlängerung der Kirchhofstraße. Damit, so Weitling, könne eine bessere Anbindung der Südstadt mit dem Friedrich-Ebert-Platz, wo derzeit viele neue Wohnungen entstehen, an die City und das Lindenquartier geschaffen werden.

Von Michael Lieb

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