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Stadt Peine Heinz Möller wird 80: „Ich finde, die Dinge sind ganz gut geworden“
Stadt Peine Heinz Möller wird 80: „Ich finde, die Dinge sind ganz gut geworden“
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15:32 21.08.2018
Heinz Möller feiert heute seinen 80. Geburtstag. Quelle: Janine Kluge
Peine

„Um all meine Aktivitäten unter einen Hut zu bekommen, braucht man schon einen Zwölf-Stunden-Tag“, sagte Möller vor einigen Jahren in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Doch diese Zeiten sind vorbei. „Ich ziehe mich aus meinen Verpflichtungen langsam zurück. Ich widme mich nun anderen Dingen, die mir wichtig sind“, so Möller. „Ich lese zum Beispiel gern und oft bis weit nach Mitternacht. Aber das macht mir nichts aus“, sagt der Rentner und lacht. „Ich kann ja jetzt ausschlafen.“

Heinz Möller hatte keine Zeit, um auszuschlafen.

Zum Ausschlafen fehlte in Möllers Leben zwischen Politik und Kultur, zwischen Rathaus und Lehrerzimmer schlicht die Zeit. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte, Literaturwissenschaften und Politik für das höhere Lehramt in seiner Geburtsstadt Göttingen kam Möller 1966 als Studienassessor an das Ratsgymnasium in Peine. 1974 wurde er Leiter des Ilseder Gymnasiums und blieb dies 30 Jahre lang bis zu seiner Pensionierung 2004. Möller war schon während des Studiums politisch engagiert und führte dies in Peine in der SPD weiter. Zunächst arbeitete er beratend maßgeblich an der Aufstellung eines Schulentwicklungsplanes für die SPD, der die Grundlage für die heutige Peiner Schullandschaft bildete.

1971 rückte Möller in den Rat der Stadt Peine nach und blieb 40 Jahre in dem Gremium bis zu seinem Ausstieg 2011. Er war unter anderem mehr als 15 Jahre SPD-Fraktionsvorsitzender und 17 Jahre Aufsichtsrats-Chef der Peiner Stadtwerke. „Ich habe in Peine über 40 Jahre politisch mitgewirkt. Es ist schön in der Stadt zu leben, die ich mitgestaltet habe“, blickt der Jubilar zufrieden zurück. „Ich finde, die Dinge sind ganz gut geworden. “

Möller hat die Stadt Peine mitgestaltet.

Seit 1974 ist Möller zusätzlich auch Vorstandsvorsitzender des Kulturrings. Als die Festsäle zur Disposition standen – es hatte sogar Überlegungen gegeben, dass dort ein Supermarkt einziehen soll – setzte er sich gemeinsam mit dem damaligen Stadtdirektor Dr. Willy Boß engagiert für den Erhalt der Spielstätte und deren Übernahme durch die Stadt ein. Unter Möllers Führung wurde der Kulturring neu organisiert, ein weiterer Meilenstein war die Eröffnung des Forums 1988. Auch heute ist der 80-Jährige noch Vorsitzender des Kulturrings. „In den nächsten Jahren werde ich mich aber zurückziehen.“

Die neugewonnene freie Zeit nutzt der Peiner gern für sein neues Hobby – den Sport. „Bewegung bekommt mir gut. Ich habe festgestellt, dass man auch in meinem Alter noch eine Stunde laufen kann“, schildert Möller. Kraftsport, Wandern und Radtouren runden das Programm ab. So erhält sich der 80-Jährige die Fitness für Reisen und die Familie. Zwei Töchter hat Möller gemeinsam mit seiner Frau Ingrid großgezogen, auch zu seinen drei Enkelkindern pflegt er einen engen Kontakt. und vor allem für seine Familie hat heinz Möller nun nur noch einen Wunsch: „Wichtig ist, dass man gesund bleibt.“

Von Janine Kluge

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