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Stadt Peine Elternrat im Kreis ist alarmiert: „Burgschule darf Hauptschulzweig nicht verlieren“
Stadt Peine Elternrat im Kreis ist alarmiert: „Burgschule darf Hauptschulzweig nicht verlieren“
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00:20 27.10.2018
Schulleiter Jan-Philipp Schönaich (r.) zeigt gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Anja Stephan dem Kreiselternrats-Vertreter Roland Mainka den Dachboden der Burgschule, der ausgebaut werden könnte. Quelle: Janine Kluge (ju)
Peine

Jetzt melden sich die Eltern zu Wort: Nach den öffentlich gewordenen Spekulationen über eine mögliche Abspaltung des Hauptschulzweiges an der Burgschule (PAZ berichtete), bezieht nun der Kreiselternrat deutlich Stellung: „Das werden wir nicht zulassen.“

Eine Zusammenlegung der beiden Peiner Hauptschulen, wie es zuletzt von der SPD-Kreistagsfraktion angeregt und seither in Peines Schullandschaft stark diskutiert wird, widerstrebt der Peiner Elternschaft zutiefst. „Wir haben ein grundsätzliches Problem mit unserer Schulpolitik“, sagt Roland Mainka, der als Stellvertreter für den Kreiselternrat im Kreisausschuss für Bildung, Kultur und Sport sitzt. „Die Statistik der Schülerzahlen, die 2014 für das Schulentwicklungsprogramm angelegt wurde, ist heute nicht mehr gültig. Sie wurde nie fortgeführt.“

Den alten Zahlen zufolge, müsste die Burgschule nämlich sinkende Schülerzahlen verzeichnen. Doch „genau das Gegenteil ist der Fall“, betont Burgschulleiter Jan-Philipp Schönaich. Wenn ich den Platz hätte, könnte ich in allen Jahrgängen locker dreizügig fahren, in der neunten Klasse sogar vierzügig.“ Allein in den vergangenen zwei Wochen habe die Schulleitung 15 Schüler abweisen müssen, die gern auf die Burgschule gewechselt wären – und so geschieht es beinahe täglich, so Schönaich.

Diese Beliebtheit der Schule spiegele sich auch immer wieder bei den Sitzungen des Kreiselternrates wider. „Diese Schule bietet ein gewisses pädagogisches Konzept, das sehr beliebt ist“, sagt Mainka. „Für einen bestimmten Teil von Schülern ist diese Schule die letzte Rettung.“ Und Schönaich ergänzt: „Wir brauchen kleine Systeme für unsere individuellen Schüler, um auch jedem eine individuelle Chance ermöglichen zu können. In diesen großen Systemen gehen sie unter.“

Eine Zusammenlegung mit der Bodenstedt-Wilhelm-Schule ist für beide Schulleiter und auch für die Eltern keine Option. „Das ist vom Raumbedarf auch gar nicht möglich“, sagt Schönaich, der bereits mehrere Anträge auf weitere Schulräume beim Schulträger (Stadt Peine) eingereicht hat. „Auf unserem Dachboden bieten sich tolle Kapazitäten“, so der Schulleiter. Dort könnten mindestens sechs kleinere Räume für differenzierten Unterricht, also Unterricht in individuellen Kleingruppen wie er an Hauptschulen zum Alltag gehört, entstehen.

Um nun für alle Seiten eine gute Lösung zu finden, fordert der Kreiselternrat ebenso wie Schönaich „die Planungsgruppe Schulentwicklung um die, die betroffen sind, zu erweitern“ – Schulleitungen und Eltern müssten gemeinsam mit der Politik an einem Tisch sitzen.

Von Janine Kluge

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