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Stadt Peine Harte Kritik aus Duttenstedt an der Kreisverwaltung
Stadt Peine Harte Kritik aus Duttenstedt an der Kreisverwaltung
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10:48 22.02.2018
Gemeindeversammlung in Duttenstedt: Sergej und Ludmila Jungmann nehmen den Willkommensgruß von Ortsbürgermeister Günter Schmidt entgegen.  Quelle: Privat
Duttenstedt

Den 1000. Einwohner konnten die Duttenstedter auf der Gemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle begrüßen. Er heißt Sergej Jungmann und ist Mitte 2017 in die Peiner Ortschaft gezogen. Jungmann und seine Frau Ludmila nahmen aus der Hand von Ortsbürgermeister Günter Schmidt einen Blumenstrauß und zwei Gutscheine entgegen.

In seinem Bericht kritisierte der Ortsbürgermeister den Landkreis für sein Verhalten beim geplanten Ausbau der K 62 von Meerdorf nach Mödesse. Da der Ausbau große Auswirkungen auf den Durchgangsverkehr durch Duttenstedt hat, wäre es die Pflicht des Landkreises gewesen, die städtischen Gremien frühzeitig zu informieren und einzubinden, so Schmidt. Auf eine Antwort auf die Unterschriftensammlung, die der Ortsrat Ende September abgegeben hat, würden die Bürger noch immer warten. Enttäuscht ist der Ortsrat auch darüber, dass keine Fraktion im Kreistag einen Antrag auf Änderung des Planfeststellungsverfahrens gestellt hat.

In seinem Rückblick erinnerte Schmidt an die Informationen zum Thema Einbruchschutz und zeigte sich erfreut darüber, dass es nach Auskunft der Polizei seit Oktober 2017 keinen Einbruch mehr in Duttenstedt und Essinghausen gegeben habe.

Im vergangenen Jahr hatte sich der Ortsrat auch mit einer Erhöhung der Friedhofsgebühren zu befassen. Im Vergleich mit anderen kirchlichen Friedhöfen zeige sich, dass die Gebühren für die städtischen Friedhöfe in Duttenstedt, Essinghausen und Handorf deutlich günstiger seien.

In einem gemeinsamen Antrag von WED (Wählergemeinschaft Essinghausen-Duttenstedt) und SPD hatten beide Fraktionen Mittel für den Kinderspielplatz am Twieholz gefordert. Die Wege und der Spielplatz befinden sich in einem schlechten Zustand. „Dafür sollen Mittel aus den laufenden Unterhaltungskosten zur Verfügung gestellt werden oder alternativ Mittel im nächsten Haushalt“; so Schmidt.

Straßenerneuerungsprogramm ist erstellt

Die Verwaltung hat zudem ein Straßenerneuerungsprogramm für die Jahre 2017 bis 2021 erstellt. In dieser Informationsvorlage ist auch die Grunderneuerung des Twieholzweges vorgesehen. Für weitere Informationen empfahl der Ortsbürgermeister, an den öffentlichen Sitzungen des Ortsrates sowie des Planungs- und Finanzausschusses teilzunehmen, wo über diese Vorlage diskutiert werden soll.

Schmidt dankte allen Bürgern, die durch ihre Spenden und Teilnahme an Veranstaltungen dazu beigetragen haben, dass die Ortsbegrüßungsschilder finanziert werden konnten. Diese wurden im Rahmen einer Radtour von Einwohnern beider Ortschaften im vergangenen Jahr eingeweiht.

Von Alex Leppert

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