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Härke: Brau-Manufaktur als Vision für die Zukunft

Peine Härke: Brau-Manufaktur als Vision für die Zukunft

Eins vorweg: An der Produktfamilie rund um das Härke-Pils hält die Peiner Privatbrauerei fest. Als Idee für die Zukunft und Ergänzung zum Stammgeschäft können sich die Brüder Matthias und Martin Härke aber eine kleine, feine Brau-Manufaktur vorstellen, in der für spezielle Veranstaltungen Kleinstmengen verschiedener Bierspezialitäten gebraut werden.

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Neue Wege für die Privatbrauerei Härke: Neben dem Stammgeschäft könnte die Brauerei in einigen Jahren eine Brau-Manufaktur für besondere Veranstaltungen erhalten.

Quelle: A

Peine. „Der Biermarkt ist umkämpft und wir müssen uns überlegen, wie wir uns für die Zukunft aufstellen“, sagen Matthias und Martin Härke, die die Peiner Privatbrauerei leiten. Am Stammgeschäft rund um Härke-Pils und „Dein Bier“ soll sich nichts ändern, schon gar nicht der Geschmack. Als weiteres Standbein können sich beide vorstellen, eine Brau-Manufaktur aufzubauen.

„Damit können wir die ideale Lage der Brauerei in der Peiner Innenstadt nutzen und die historischen Gebäude mit Leben erfüllen“, sagen sie. Denn durch die Verlagerung der Abfüllung der Härke-Biere nach Einbeck (siehe Hintergrund) wird Platz geschaffen.

Die Härke-Brüder betonen, dass es sich bei der Idee mit der Brau-Manufaktur um eine Vision handelt, nicht um konkrete Pläne, die nur auf ihre Umsetzung warten. „Wir müssen rund um die Idee erst ein tragfähiges Konzept entwickeln, aber es ist eine Möglichkeit, wie der Brauerei-Standort in zehn Jahren aussehen könnte“, sagen sie.

In einer Miniatur-Brauanlage könnten so Kleinstmengen an Spezialitäten hergestellt werden, die dann bei besonderen Veranstaltungen verköstigt werden. Martin Härke spricht auch vom Angebot von Bier-Seminaren, bei denen Bierfreunde ihren eigenen Gerstensaft kreieren können.

Auch die Abfüllung in besondere Gebinde und deren Verkauf im eigenen Shop sei denkbar. Ziel sei es, solch ein Angebot in Brauerei-Besichtigungen einzubinden, bei denen bereits jetzt mehr als 7000 Gäste jährlich durch die traditionelle Privatbrauerei geführt werden. „Wichtig ist für uns, dass der Brauerei-Standort Peine und die Brau-Tradition am Ort erhalten bleiben“, sagen beide.

pif

Die Privatbrauerei Härke

Nach einem turbulenten Jahr mit Höhen und Tiefen will die Peiner Privatbrauerei Härke wieder in ruhigeres Fahrwasser. Seit Oktober wird das Bier von der Fuhse in Einbeck abgefüllt, ganz neu ist eine Partnerschaft mit dem Limonadenhersteller Sinalco, für deren Produkte  die Brauerei ihre Vertriebswege mitnutzen will. „Die Partnerschaft mit der Einbecker-Brauerei hat sich angeboten, weil die dort handelnden Personen mit unserer Familie seit vielen Jahren eng befreundet sind“, sagt  Brauerei-Chef Matthias Härke, der die Brauerei mit seinem Bruder Martin leitet. Auch die Partnerschaft mit Sinalco sei vorteilhaft, denn die Vertriebswege von Härke in der Region können künftig gemeinsam genutzt werden. „Wir hatten schon immer Limonaden im Angebot und haben mit unserer ehemaligen Tochter, der Peiner Getränke-Union, sogar Sinalco-Produkte abgefüllt“, sagt Martin Härke. Die Limonaden sollen nun vom Härke-Vertrieb aber aktiv an Kunden in der Region vermarktet werden. „Daraus ergeben sich Synergien, die für beide Partner sinnvoll sind“, sagt Härke.  Bei Angeboten rund ums Mineralwasser hat Härke seit Jahren einen starken Partner: Auburg Quelle.

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