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Stadt Peine Hängepartie auf dem Jakobsweg: Die Pilgerinnen müssen den Bus nehmen
Stadt Peine Hängepartie auf dem Jakobsweg: Die Pilgerinnen müssen den Bus nehmen
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20:01 09.03.2018
Das ist noch Barcelos. Die Wanderinnen sind auf dem Weg zur Bushaltestelle.  Quelle: Privat
Peine

„Ausschlafen tut gut! Nach etwa zehn Stunden Prinzessinnenschlaf kamen Kristin und ich auch endlich aus den Betten heraus. Die Nacht in Barcelinhos war unglaublich erholsam, obwohl wir wieder das Zimmer mit einem weiteren Pilger teilen mussten. Dieses Mal war es aber ein Koreaner in unserem Alter, der nicht sonderlich furchteinflößend wirkte. Allerdings war er nicht gesprächig, weshalb wir ihn auch nicht weiter beachteten.

Weiter ging es Richtung Ponte de Lima

Nach einer erfrischenden Dusche ging es dann auch schon für Kristin und mich weiter Richtung Ponte de Lima. Dieses Mal waren wir beide aber noch so erschöpft, dass wir uns gemeinsam dazu entschieden, zur nächsten Bushaltestation zu wandern und uns dann fahren zu lassen. Kristins Zehen hatten inzwischen einen blauen Farbton angenommen und mein rechter Fuß pulsierte vor Schmerz. Kein guter Zeitpunkt um weiterzuwandern...

Nachdem wir uns also zur nächsten Bushaltestelle geschleppt hatten, bemerkten wir zum ersten Mal, dass den Portugiesen das Thema Pünktlichkeit ziemlich egal ist. Es gab in Barcelos zwar Busfahrpläne, allerdings zeigten diese nur die Zeiten der Start- und Endpunkte der Busfahrten an. Wann ein Bus die Zwischen-Haltestellen ansteuert, konnte uns niemand sagen. Deshalb blieb uns nichts anderes übrig, als zu warten...

Kartenspiel mit portugiesischen Busfahrern

Um uns die Zeit zu vertreiben, kniffelten wir also mehrere Runden in der Wartehalle der Busstation. Nach einigen Minuten setzen sich sogar vier einheimische Busfahrer zu uns, die ebenfalls nichts zu tun hatten. Auf einmal packten sie ein Kartenspiel aus und versuchten uns auf Portugiesisch die Regeln beizubringen. Wir verstanden zwar gar nichts, aber immerhin gewannen wir die erste Partie. Und ehe wir uns versahen, wurden wir auch schon zum Bus eskortiert – wir sollten diesen schließlich nicht verpassen. Irre!

In unserer Herberge angekommen, machten wir es uns anschließend wieder richtig gemütlich und entspannten uns in den Betten. Gegen Abend traf dann auch unser alter koreanischer Mit-Pilger in die Herberge ein. Auf der Strecke hatte er offenbar einen Italiener kennengelernt, mit dem er sich rege unterhielt (so kannten wir ihn gar nicht!). Wir hielten uns vorerst aus dem Gespräch heraus und legten uns artig schlafen, morgen sollte es schließlich bis zur Grenze von Portugal und Spanien gehen.

Von Michaela Gebauer

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