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Grünes Licht für „Schul-Übertragung“

Peine Grünes Licht für „Schul-Übertragung“

Grünes Licht gegeben hat der Schulausschuss der Stadt Peine für die Übertragung der Schulträgerschaft der Bodenstedt-/Wilhelmschule (Bowi), der Gunzelin-Realschule, des Ratsgymnasiums und des Gymnasiums am Silberkamp zum 1. August an den Landkreis Peine.

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Quelle: Archiv

Peine . Das Gremium votierte gestern Abend mehrheitlich – bei vier Gegenstimmen – für die Verwaltungsvorlage, welcher der Stadt „Einsparungen“ in Höhe von rund 875 000 Euro jährlich bringen soll. Die CDU blieb bei der Ablehnung der Übertragung, weil sie negative Folgen befürchtet, erklärte Joachim Witek. Seine Kritik:

l Der Kreis könne die Schüler willkürlich „verschicken“. Beispiel: Meerdorfer Kinder müssen zur IGS Lengede fahren, obwohl die Fahrt etwa 75 Minuten dauere.

l Die Stadt habe ihre Schulen sehr gut ausgestattet. Wie der Kreis den Standard halten will, ist Witek „ein Rätsel“.

l Die Gebäude, die im Besitz der Stadt bleiben sollen, werden abgenutzt.

l Die 875 000-Euro-Einsparung höre sich gut an, allerdings „wird sich der Kreis das Geld über die Kreisumlage zurückholen“.
Matthias Wehrmeyer (SPD) wies die Kritik entschieden zurück: „Das Misstrauen gegenüber dem Kreis ist unberechtigt.“ Die „Kinderverschickung“ etwa sei ein CDU-Gesetz. Das eingesparte Geld soll in frühkindliche Bildung investiert werden. SPD-Fraktionschef Bernd-Detlev Mau: „Sie argumentieren nicht mit Fakten, sonderen Annahmen.“ Auch Günter Miehe (Grüne) ist sich sicher, „dass der Kreis die Schulen nicht schlechter behandelt als die Stadt.“

l Eine Ausnahme ist dagegen die Burgschule, die bei der Stadt Peine verbleibt. Deren Schulleiter Jan-Philipp Schönaich sagt: „Mit der negativen Meinungsbildung durch einige Politiker ist unsere Schule sehr unzufrieden. Wir sollten doch mehr pro Kind denken. Unsere steigenden Anmeldezahlen bestätigen uns.“

mic

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