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Stadt Peine Peiner Kernstadt-Feuerwehr meistert Großübung mit Bravour
Stadt Peine Peiner Kernstadt-Feuerwehr meistert Großübung mit Bravour
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00:18 24.10.2018
Die Essinghäuser, Peiner und Ascherslebener Feuerwehrleute meisterten die Großübung. Quelle: Hendrik Götze
Peine/Essinghausen

Der Alarm ertönte in Essinghausen abends um 20.22 Uhr: Es wurde gemeldet dass sich drei Personen in einer Maschinenhalle befinden, zwei davon waren nach einer Verpuffung unter einem Anhänger eingekeilt und hilflos, die dritte Person wurde vermisst.

Die Verpuffung erzeugte einen Treckerbrand in der Halle und das Feuer drohte auf ein Düngersilo neben der Halle überzugreifen, das konnte jedoch durch die Kernstadtwehr verhindert werden. Die vermisste Person wurde schnell von der Essinghäuser Feuerwehr aufgefunden und dem Rettungsdienst übergeben, die gesamte Übung wurde vom ASB begleitet.

Über 100 Feuerwehrleute waren während einer 24-Stunden-Großübung im Einsatz und meisterten die ihnen gestellten Aufgaben mit Bravour.

Die zwei eingeklemmten Personen wurden etwas später von der Kernstadtfeuerwehr aus ihrer misslichen Lage gerettet. Nach einer guten Stunde war der Brand gelöscht und die Lage in Essinghausen wieder unter Kontrolle.

Brandrauch in Burgschule

Die Übung hatte am Morgen um 7 Uhr in der Peiner Burgschule begonnen, hier waren nach Brandrauchentwicklung im Gebäude mehrere Kinder auf die Vordächer der Schule geflüchtet, sie konnten alle mit Drehleitern gerettet werden. Als nächster Einsatz wurde mittags ein Kellerbrand in einem Wohnhaus in Telgte simuliert, hierbei wurden zwei vermisste Personen gerettet.

Danach gab es in der Peiner St.-Jakobi-Kirche eine Explosion im Heizungskeller. Dabei wurde eine vermisste Person gefunden und der Küster von einem 25 Meter hohen Außenbalkon per Drehleiter gerettet. Als letzter Einsatz simulierte man am Sonntagmorgen nach einem Brand einen Stromausfall im Peiner Klinikum. Die Feuerwehr konnte erfolgreich den Landeplatz für den Rettungshubschrauber ausleuchten, der ansonsten nicht hätte landen können.

Fünfte Übung dieser Art

Alle Einsätze dieser Übung – es war übrigens die fünfte Übung dieser Art in Peine - wurden unter schwerem Atemschutz durchgeführt und von der Partnerwehr der Feuerwehr Aschersleben begleitet, diese waren mit acht Personen dabei. Abschließend dankte Stefan Tiedtke, Brandmeister vom Dienst, allen teilnehmenden Feuerwehrleuten. Sein Dank ging auch an die Feuerwehr Essinghausen sowie an die Ausbilder, die Rettungskräfte und die Kollegen aus Aschersleben.`

Von Hendrik Götze

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