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Stadt Peine Großer Auftritt für Holger Busse bei Preisverleihung in Berlin
Stadt Peine Großer Auftritt für Holger Busse bei Preisverleihung in Berlin
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15:09 16.05.2018
Auf dem Felix-Burda-Award war Holger Busse ein gefragter Gesprächspartner. Quelle: Steven Mihelic
Berlin/Peine

Roter Teppich, 320 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien und Showbusiness im Nobel-Hotel Adlon Kempinksi – das war der Rahmen der Preisverleihung, bei der unter anderem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Rede hielt. Die Stiftung zeichnet seit 2003 – als Highlight des jährlichen Darmkrebsmonat März – die erfolgreichsten, innovativsten und herausragendsten Projekte und Leistungen auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge mit dem Felix Burda Award aus.

Der Preis in der Kategorie „Engagement des Jahres“, in der auch Busse nominiert war, gewann die AOK Nord/Ost mit ihrem Krebsvorsorge-Projekt „Männer lasst die Hosen runter!“. Allein die Nominierung war für den Peiner „eine große Auszeichnung“. Er sagt: „Ich gratuliere der AOK Nord/Ost sehr herzlich.“ Ohnehin hab es an diesem Abend keine Verlierer gegeben, erklärte Busse, der auf der Veranstaltung allerdings ein gefragter Gesprächspartner war.

Busse ist Morbus-Crohn-Patient und hat im Laufe seiner Krankheitsgeschichte viele Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Darmkrebs kennengelernt. Die Erfahrungen daraus haben ihn bewogen, den Verein „Lila Hoffnung – CED und Darmkrebshilfe e.V.“ zu gründen.

Ziel des Vereins ist es, das Thema Darmerkrankungen aus der Tabuzone zu holen und Betroffenen einen Herzenswunsch zu erfüllen. „Herrn Busse ist es gelungen, ein gut durchdachtes Projekt auf den Weg zu bringen und es mittels prominenter Botschafter und flankierender PR-Aktionen bekannt zu machen“, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung.

Eine regelmäßige Aktion des Vereins ist das Sammeln von Kronkorken. Diese werden dann als Altmetall verkauft und der Erlös fließt zurück an den Verein (PAZ berichtete).

Den „Abstecher“ zur Preisverleihung in Berlin machte der umtriebige Peiner übrigens von seiner aktuell laufenden 700-Kilometer-Radtour aus, von der er sieben Tage lang in mehreren Städten für sein Anliegen und Vorsorge wirbt. Er war gerade in Bremen, unterbrach dort und fuhr mit dem Wohnmobil in die Bundeshauptstadt.

170 Kilometer haben er und seine „Mitfahrer“ Steven Mihelic und Daniel Sowa bereits zurückgelegt. Von der Preisverleihung aus ging es noch in der Nacht wieder zurück nach Bremen und von dort aus auf die nächste Etappe nach Hamburg. Dort gab es dann ein Treffen mit Staatsrätin Elke Badde in der Staatskanzlei für Gesundheit und Verbraucherschutz.

Von Michael Lieb

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