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Stadt Peine Grippewelle: Ausnahmezustand in Klinikum und Praxen
Stadt Peine Grippewelle: Ausnahmezustand in Klinikum und Praxen
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19:08 15.03.2018
Die Wartezimmer in Peiner Praxen sind randvoll, auch die Notaufnahme im Klinikum stößt an ihre Grenzen.  Quelle: Archiv
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Peine

 Nicht nur eintreffende Notfälle, sondern auch vermehrte Krankheitsausfälle beim Personal führen derzeit zu Leistungseinschränkungen im Klinikum, schildert dessen Sprecher Robert Berrisch. „Wir werden aktuell von vielen Patienten, die unter grippalen Symptomen leiden, aufgesucht. Von diesen wird nur ein Bruchteil stationär aufgenommen.“

Die Zahl der Peiner, die die Notaufnahme in Anspruch nehmen, sei immens gestiegen. Bei entsprechend schwerem Verlauf würden zudem immer mehr Peiner auch auf der Intensivstation aufgenommen werden, sagt Klinik-Geschäftsführer Hans-Werner Kuska.

Bereits seit Wochen kompensieren die Mitarbeiter durch Mehrarbeit die Krankheitsausfälle ihrer Kollegen. Auch über Leiharbeitsfirmen werden Ausfälle überbrückt. „Unsere Mitarbeiter leisten unter diesen Umständen eine enorme und bewundernswerte Leistung“, so Kuska weiter. Trotzdem lassen sich vermehrte Terminverschiebungen derzeit nicht verhindern.

Wirkung des Dreifach-Impfstoffs nicht so groß wie erhofft

Unter den Mitarbeitern des Klinikums Peine seien vermutlich viele, die keinen Impfschutz haben. „Entweder, weil sie gar nicht geimpft sind, oder weil sie nicht den vierfachen, sondern den vom Robert-Koch-Institut zunächst empfohlenen dreifachen Impfstoff erhalten haben.“

Dieser wird vor allem bei Hausärzten häufig verabreicht. Nur wenige Patienten würden gegen private Zuzahlung den vierfachen Impfstoff wählen, erklärt Internist Andreas Altrock, Vorsitzender des Ärztevereins Peine. „Der Impferfolg ist in diesem Jahr nicht so groß wie erhofft.“ Teile des Influenza-Typs B würden von der Dreifach-Impfung nicht erfasst. „Hinterher ist man immer schlauer“, stellt Altrock fest.

Altrock selbst habe seine Praxis auch bereits einen Tag schließen müssen. „Wir sind seit sechs Wochen täglich in Kontakt mit erkrankten Patienten“, schildert der Mediziner. „Auch unsere Kräfte sind nicht unerschöpflich.“ Derzeit habe Altrock wie viele seiner Kollegen seine tägliche Sprechzeit um eine Stunde verlängert. „Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben wir erheblich mehr Patienten.“

Von Janine Kluge

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