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Gottesdienst für verstorbene Kinder

Woltorf Gottesdienst für verstorbene Kinder

Woltorf. Ein Kind zu verlieren, das ist wohl mit das Schlimmste, was einem im Leben passieren kann. Verwaiste Eltern trauern oft sehr lange.

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Die Woltorfer Gitarrengruppe umrahmte den Gottesdienst musikalisch.

Quelle: nic

Dabei spielt es gar keine Rolle, wie alt das Kind war, das sie verloren haben. Zum Gedenken an alle verstorbenen Kinder wird am zweiten Sonntag im Dezember weltweit der Candle-Light-Day begangen, so auch in der Woltorfer Liebfrauenkirche.

Mehr als 40 Besucher hatten den Weg in das Gotteshaus gefunden, um gemeinsam der „Lichtkinder“ zu gedenken und Kerzen an der Osterkerze für sie zu entzünden. Zur Begrüßung wurde das Gedicht „Stille“ vorgetragen.

Pastorin Anke Klindworth hieß die Gäste willkommen und lobte deren Mut. „Wir wollen heute auf Spurensuche nach dem Schlüssel zum Himmel gehen, in Kontakt sein mit denen, die für uns nicht mehr sichtbar sind“, sagte sie.

Musikalisch begleitete die Woltorfer Gitarrengruppe die Gedenkstunde. Mehrmals wurde das Lied „Der Schlüssel zum Himmel ist die Liebe“ gespielt und gesungen.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen Texte von Hape Kerkeling, in denen er von seiner Begegnung mit der todkranken neunjährigen Melanie berichtet, deren Wunsch es war, einmal Kerkelings Kunstfigur Horst Schlämmer zu begegnen. Krankenhausseelsorger Stefan Giesel las die Texte vor, unterstützt von Ute Grüger vom Trauerhaus und der Selbsthilfegruppe Lichtkinder.

Petra Horaiske, Gemeindereferentin aus der katholischen Kirche Zu den Heiligen Engeln hatte einen nachdenklich stimmenden Text zum Thema Engel vorbereitet. Helga Löhr leitete dann mit dem Text „Betroffenheiten“ die feierliche Zeremonie zum Entzünden der Kerzen ein. Diese wurden an der Osterkerze entzündet und dann auf den Taufstein gestellt. Mit dem Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ und dem Segen endete der Gedenkgottesdienst. Im Anschluss gab noch Gelegenheit zu Gesprächen.

nic

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