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Stadt Peine Goltzplatz: Hundeauslauf-Areal statt Fußballfeldern?
Stadt Peine Goltzplatz: Hundeauslauf-Areal statt Fußballfeldern?
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10:00 12.09.2018
Das Goltzplatz-Areal in Peine: Bald soll die Entscheidung fallen, wie der Bereich künftig genutzt werden soll. Quelle: Tobias Mull
Peine

Eher skeptisch sieht Dietmar Meyer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Peiner Stadtrat, die Überlegungen der Verwaltung. „Es sollte zunächst geprüft werden, wie viele spielende Mannschaften es überhaupt noch gibt, ob also überhaupt ein Bedarf an zwei Fußballplätzen vorhanden ist“, sagt der Sozialdemokrat.

Außerdem müsse man die Kosten im Auge haben. „Wenn hier zwei Kunstrasenplätze entstehen sollen, reden wir ganz schnell von bis zu zwei Millionen Euro. Das wäre schon eine Hausnummer“, sagt der Fraktionsvorsitzende.

„Dort muss nicht zwingend gebaut werden“

Er wehrt sich auch gegen den Eindruck, die SPD habe dort unbedingt ein Baugebiet installieren wollen. „Natürlich muss dort nicht zwingend gebaut werden. Es gab nur lange Zeit die Ansage, dass die Fördergelder für die Bodensanierung an eine spätere Nutzung als Baugebiet gekoppelt sind“, so Meyer. Nun stehe jedoch fest, dass Fördergelder und Nachnutzung unabhängig voneinander seien.

„Ich könnte mir übrigens gut vorstellen, dass dort ein Hundeauslauf-Platz entsteht. Viele Bürger haben dies schon seit längerer Zeit angeregt“, sagt der Sozialdemokrat.

Elke Kentner von den Grünen äußert sich auch eher zurückhaltend im Hinblick auf den Vorschlag der Verwaltung: „Ich bin zunächst vor allem froh, dass diese Debatte hoffentlich bald ein Ende findet. Ob dort aber unbedingt wieder Fußballplätze entstehen sollen – da sollte vorher der Bedarf abgefragt werden.“ Sie könne sich eher vorstellen, dass das Goltzplatz-Areal renaturiert und als Ausgleichsfläche gestaltet wird.

„Wollten Fördergelder nicht verlieren“

Hart ins Gericht geht die Grünen-Politikerin mit der NBank und dem für die Fördergelder zuständigen Ministerium in Hannover „Erst vor rund zwei Monaten gab es die verbindliche Aussage, dass die Fördergelder der Altlasten-Sanierung nicht an eine bestimmte Form der Nachnutzung gebunden ist“, sagt Kentner. Davor habe es immer widersprüchliche Aussagen gegeben. „Ich brauche keine Bebauung auf dem Goltzplatz, wir wollten nur nicht die Fördergelder verlieren.“

Der Goltzplatz ist auch Thema in der Sitzung des städtischen Planungsausschusses am Mittwoch, 12. September, ab 17 Uhr im großen Besprechungsraum des Rathauses.

Von Tobias Mull

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