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Giftige Wolke: Keine Gefährdung

Einsatzleitung hat richtig reagiert Giftige Wolke: Keine Gefährdung

Die dunkle Rauchwolke, die am Mittwoch über der Woltorfer Straße hing, war mit vielen giftigen Substanzen belastet, wie sie immer bei einem Feuer entstehen. Gefahr für die Peiner Bürger bestand aber nicht.

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Giftige Wolke über dem Unglücksort an der Woltorfer Straße: Mehr als eine Stunde stand eine schwarze Wolke über der Lagerhalle. Eine Gefahr für die Bevölkerung gab es aber nicht.

Quelle: im

Peine . „Direkt am Unglücksort haben wir giftige Substanzen gemessen, wie sie immer bei Verbrennungen entstehen“, sagte Markus Meyne, Zugführer des ABC-Zuges vom Landkreis Peine. Vor allem die Belastung mit Chlor und Salzsäure sei hoch gewesen. Die Feuerwehrleute konnten deshalb nur mit schwerem Atemschutz das Feuer löschen. Meyne sagte: „Es war richtig, die Betriebe im angrenzenden Gewerbegebiet zu evakuieren, die in der Windrichtung lagen.“ Allerdings habe sich durch den Wind die Belastung schnell verteilt und damit verdünnt. Bereits in der nächstgelegenen Siedlung – Essinghausen – habe es kaum nachweisbare Spuren der giftigen Stoffe gegeben. „Es gab lediglich eine Geruchsbelästigung, deshalb haben wir auch empfohlen, Fenster und Türen zu schließen“, sagte Meyne. Auch Dr. Doris Arnold vom Peiner Gesundheitsamt geht nicht davon aus, dass es zu einer gesundheitsschädlichen oder umweltbelastenden Gefährdung gekommen ist. Denn das Granulat, das sich hauptsächlich in der Lagerhalle befand, besteht aus Polypropylen und das verbrenne zu Kohlendioxid und Wasser. In der Regel seien Polypropylene auch frei von Zusatzstoffen wie Weichmachern. Allerdings verwies Dr. Arnold darauf, dass bei jedem Feuer durch das Verbrennen von Baumaterialien Gase entstehen können, die zum Beispiel die Atemwege reizen. Die Messungen des ABC-Zuges des Landkreises bestätigen diese Einschätzung. Man konnte jedoch nicht feststellen, wie hoch die Belastung mit giftigen Stoffen insgesamt gewesen ist

pif

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