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Gewitter setzte Straßen unter Wasser

Kreis Peine Gewitter setzte Straßen unter Wasser

Heftige Unwetter mit massivem Regen sind in der Nacht zum Freitag über den Landkreis Peine hinweggezogen. Es gab insgesamt 90 Feuerwehr-Einsätze wegen überfluteter Straßen, umgestürzter Bäume und vollgelaufener Keller. Auch aktuell wurde geräumt.

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Das Corps der Bürgersöhne brach den Marsch ab.

Quelle: Thomas Weitling

Kreis Peine. Zwei Beispiele aus Peine: Das Unwetter verursachte beim Sonderpostenmöbelmarkt („SoPo“) an der Celler Straße schwere Schäden. Durch den Starkregen entstand ein Loch im Dach, durch das Wasser an den Wänden entlang in den Laden laufen konnte.

Bisher schätzt Betriebsleiter Marc Nowicki den gesamten Schaden auf etwa 10 000 Euro: „Durch den Regen sind einige Möbel aufgequollen und nun unbrauchbar. Auch der Teppich im gesamten Laden muss erneuert werden.“

Und als die Korporation Corps der Bürgersöhne einen Übungsmarsch im Vorlauf des Freischießens absolvierte und am Eulenring ankam, öffneten sich die Schleusen und das Unwetter tobte. Unterschlupf fanden die Junggesellen sowie der Spielmannszug des MTV Stederdorf in Garagen und unter Carports.

Nachdem der Regen nachließ und das Ausmaß zu sehen war, entschied Christian-Philipp Weitling, Hauptmann des Corps der Bürgersöhne, dass der Übungsmarsch wegen des Gewitters abgebrochen wird.

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Fotos der Feuerwehren und der PAZ-Leser

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Am Donnerstagabend tobte das Unwetter besonders in Niedersachsen. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben: Ein 50-Jähriger wurde in der Nähe von Uelzen in Niedersachsen in einem Auto von einem umstürzenden Baum erschlagen. Im Kreis Gifhorn starb eine 83 Jahre alte Frau, nachdem sie mit ihrem Auto durch das Geäst eines umgestürzten Baumes gefahren war. Der Zugverkehr zwischen Hamburg und Hannover sowie Hamburg und Bremen war gestern weiter unterbrochen, während der Fernverkehr von Hamburg und Hannover nach Berlin am Abend zunächst wieder aufgenommen wurde.

Von unseren Redakteuren

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