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Stadt Peine Erster Stempel, los geht’s! Vom Suchen und Finden des Jakobswegs
Stadt Peine Erster Stempel, los geht’s! Vom Suchen und Finden des Jakobswegs
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13:01 06.03.2018
Michaela Gebauer (r.) aus Peine und Kristin Willecke aus Gifhorn gehen zusammen den Jakobsweg.  Quelle: privat
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Peine

 Tag 2: Die gruselige Übernachtung. Unsere erste Station des Jakobswegs war die Kathedrale im portugiesischen Porto. Wir tingelten früh morgens los, um den ersten Stempel abzuholen. Von dort aus folgten wir den gelben Pfeilen, die uns nach Santiago de Compostela führen sollten. Die Betonung liegt hierbei auf „sollten“ – denn nach nur zwei Wegweisern hatten wir uns bereits in der großen Hafenstadt verlaufen.

Doch anstatt schnell wieder den richtigen Weg zu finden, schlenderten wir mehrere Stunden durch kleine enge Gassen, beobachteten das quirlige Leben der Einheimischen abseits des Tourismus und fanden uns plötzlich sogar zwischen Wäscheleinen voller Unterwäsche wieder.

Einige Kilometer später entdeckten wir in den Gassen dann zufällig weitere gelbe Pfeile. Und so schlenderten wir mehrere Stunden am Meer entlang und konnten endlich unsere Reise genießen.

Als es dunkel wurde, suchten wir uns schließlich eine Pilger-Herberge in Labruge. Wir folgten den Pfeilen, bis wir auf einmal vor einer alten Schule standen. Wir waren völlig verwirrt und dachten nicht, dass wir dort die Nacht verbringen könnten, weshalb wir schon weiterziehen wollten. Plötzlich kam uns jedoch eine Nachbarin rufend entgegengelaufen und lotste uns schnell in die Schule. Als wir im Inneren des Gebäudes waren, nahm sie uns unsere Pilgerausweise ab, gab uns einen Stempel und ließ uns danach alleine.

Kaum hatte sie die Tür hinter sich zugezogen, tanzten wir euphorisch umher, gingen duschen und machten uns wieder frisch. Doch von einem auf den anderen Moment veränderte sich unsere Laune dramatisch. Draußen war es inzwischen dunkel geworden, und der kalte Wind pfiff immer lauter durch die Fenster. Der Schlafsaal wirkte einfach nur unheimlich. Zu allem Überfluss kam dann noch ein andere Pilger hinzu, der nicht wirklich freundlich war. Wie sich später herausstelle war es ein 55-jähriger Deutscher.

So schlüpften wir abends stillschweigend und etwas verängstigt in unsere Schlafsäcke und schliefen mit halb geöffneten Augen trotz allem ziemlich schnell ein. Der 31 Kilometer lange Fußmarsch, inklusive Umwegen, hatte uns wahnsinnig viel Energie geraubt. Aber jetzt waren wir ja wieder auf dem „rechten Weg“.

Von Michaela Gebauer

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