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Stadt Peine Ungewöhnliche Fitnessideen fürs Büro
Stadt Peine Ungewöhnliche Fitnessideen fürs Büro
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17:45 17.03.2019
Bereits kleine Veränderungen im Alltag halten Körper und Geist fit. Quelle: Mathias Kehren
Peine

Um die kleinen grauen Zellen anzuregen ist es wichtig, routinierte Abläufe einfach mal zu ändern. „Nutzen Sie die Pausen in Ihrem Arbeitsalltag doch mal für Fitness!“, regt Dietmar Kurz, Regionalgeschäftsführer der Barmer in Peine, an. Gewohnheiten seien zwar wichtig, versetzen das Gehirn aber auch in Tiefschlaf: „Läuft immer alles nach Schema F ab, muss sich das Gehirn nicht anstrengen. Am leichtesten fällt Braingym auf spielerische Weise. Bereits mit zehn Minuten Gedächtnistraining täglich wird die geistige Gesundheit gefördert“, so Kurz.

Weitere Tipps des Experten: „Setzen Sie sich neuen Erfahrungen aus. Beim Mittagessen oder Meeting einfach mal Stehen statt Sitzen, das Telefon auf der anderen Seite platzieren, die Armbanduhr am anderen Handgelenk tragen. Das zwingt das Gehirn, sich der neuen Situation anzupassen und regt die Bildung neuer Verbindungen zwischen den Gehirnzellen an. Suchen Sie sich einen Einstellungstest für Auszubildende, lösen sie in der Pause ein Sudoku oder spielen Sie Memory.“

Bürogolf – die etwas andere Fitnessübung

Ein Golfturnier im Büro? „Golf wirkt entspannend, fördert gleichzeitig die Konzentration und Koordination. Der besondere Reiz beim Bürogolf liegt darin, sich mit Kollegen im witzigen Wettkampf zu messen. Ihre Flure sind die Golfbahnen. Sie benötigen noch Schläger, Bälle und ´Löcher´ –beispielsweise ein liegender Papierkorb. Die Spielregeln: Beim Bürogolf darf der Ball nur den Boden, den Schläger und das Loch berühren. Alle anderen Berührungen werden mit einem Strafschlag geahndet.“

Fitness ohne Geräte: Das Treppenhaus

Das Treppenhaus als Fitnessstudio. „Einfach auf dem Weg zur Kantine, zum nächsten Meeting oder zu den Kollegen das Treppenhaus nutzen – und unterwegs Fitnessübungen einbauen“, rät Kurz. „Für die Waden: Versuchen Sie auf der Treppe, bei jedem Schritt, in den Zehenstand zu kommen. Fortgeschrittene halten die Position einen Augenblick. Für Oberschenkel und Po: Nehmen Sie die Stufen langsam und ohne das Knie zu weit nach vorne zu drücken. Auch hier können verharren Sie in der Position mit der größten Muskelspannung einen Augenblick. Besonders effektiv ist es, mehrere Stufen auf einmal zu nehmen. Setzen Sie dabei den gesamten Fuß auf und drücken Sie sich über Ihre Ferse ab. Für den Bauch: Beim Treppensteigen vor Aufsetzen des Fußes das jeweilige Knie langsam bis zum Bauch heben. Achten Sie dabei immer auf bewusstes Atmen“, rät Kurz.

Von Nicole Laskowski

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