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Stadt Peine Salzgitter AG: Sehr zufrieden mit Zahlen bei Peiner Träger
Stadt Peine Salzgitter AG: Sehr zufrieden mit Zahlen bei Peiner Träger
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19:00 27.02.2019
Blick ins Peiner Stahlwerk: Die Salzgitter AG als Mutterkonzern ist sehr zufrieden mit der aktuellen Entwicklung bei der PTG in der Fuhsestadt. Quelle: dpa
Peine/Salzgitter

Peiner Träger gehört mit den beiden Grobblechwalzwerken Ilsenburger Grobblech GmbH (ILG) und Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH (MGB) zum Geschäftsbereich Grobblech/Profilstahl bei der Salzgitter AG – und dieser hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 82,5 Millionen Euro verbessert. 2017 gab es noch einen Verlust von 57,7 Millionen Euro, 2018 erzielte der Geschäftsbereich einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 24,8 Millionen Euro.

„Zu dieser vorzeigbaren Ergebnisentwicklung hat die PTG maßgeblich beigetragen“, sagte Konzernsprecher Bernhard Kleinermann auf PAZ-Anfrage. Weitere Details für den Standort Peine nannte er allerdings nicht, lobte aber ausdrücklich die geleistete Arbeit in der Fuhsestadt. „Mit den Geschäftszahlen in Peine sind wir derzeit sehr zufrieden“, so der Leiter der Konzernkommunikation.

Die Salzgitter AG hat gut Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Für das Peiner Stahlwerk gab es ein Sonderlob.

Und das sind die weiteren Eckdaten des Geschäftsjahres 2018 bei der Salzgitter AG: Der Vorsteuergewinn verbesserte sich auf 347,3 Millionen Euro, im Jahr 2017 hatte er noch bei 238 Millionen Euro gelegen. Der Außenumsatz des Konzerns stieg leicht von knapp 9 Milliarden Euro in 2017 auf 9,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.

„Im Jahr 2018 wurden von maßgeblichen politischen Kräften jahrzehntealte Freihandelsmaximen ohne Not infrage gestellt. In unserer Branche führte dies zu den befürchteten Verschiebungen von Handelsströmen und damit zu einem neuen Rekordniveau von Stahlimporten nach Europa. Vor diesem Hintergrund dürfen wir auf die Entwicklung unseres Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr auch ein wenig stolz sein“, sagte Prof. Heinz Jörg Fuhrmann, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG.

„Kurs konsequent beibehalten“

Der Gewinn von 347,3 Millionen Euro vor Steuern bedeute das beste Resultat der vergangenen zehn Jahre. „So etwas findet man nicht oft – zumal die Kraftquellen überwiegend unsere eigenen Anstrengungen waren, nicht die günstigeren Marktverhältnisse“, erklärte der Vorstandsvorsitzende. Ergebnissverbesserungen in Höhe von etwa 150 Millionen Euro seien dabei auf diverse Programme zur Weiterentwicklung des Konzerns zurückzuführen. „Angesichts der im laufenden Jahr eher zunehmenden Herausforderungen gilt es, diesen Kurs konsequent beizubehalten,“ unterstrich Fuhrmann.

Für 2019 wird dabei ein deutlich geringerer Überschuss prognostiziert. Wegen eines sich eintrübenden Geschäftsumfeldes sowie zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten wird mit einem Vorsteuerergebnis von 125 bis 175 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz dürfte leicht auf über 9,5 Milliarden Euro steigen.

Von Tobias Mull

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