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Stadt Peine Körperverletzung: Asylbewerber zu Haft auf Bewährung verurteilt
Stadt Peine Körperverletzung: Asylbewerber zu Haft auf Bewährung verurteilt
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00:21 29.11.2018
Vor dem Amtsgericht Peine wurde wegen Körperverletzung verhandelt. Quelle: Archiv
Peine

Zu zehn Monaten Haft wegen gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen, wurde vor dem Amtsgericht ein Asylbewerber aus Peine verurteilt, ausgesetzt zur Bewährung. Zusätzlich hat der Angeklagte eine Geldstrafe in Höhe von 750 Euro zu leisten.

Am 23. Juni 2017 soll es zu einigen Streitigkeiten unter Asylbewerbern aus Afghanistan am Lehmkuhlenweg in Peine gekommen sein. Einer der Beteiligten soll sich demnach ein Fahrrad ausgeliehen und beschädigt zurück gegeben haben soll. Insgesamt gab es im Verlauf des Abends vier Strafanzeigen mit dem Hinweis auf Körperverletzungen und Bedrohung unter den Asylbewerbern.

Zwei Männer beschuldigen sich gegenseitig

Mit zwei Anzeigen beschuldigten die am Streit beteiligten 28 und 30 Jahre alten Personen sich gegenseitig, den jeweils anderen Menschen verletzt zu haben. Der erste Vorfall soll sich um etwa 19 Uhr im Bereich der Woltorfer Straße zugetragen haben.

Demnach folgte nach einer anfangs verbalen Auseinandersetzung eine Rangelei. In deren Verlauf hätten die Streithähne eine Blumenvase und einen Stuhl eingesetzt, die zu Verletzungen bei den Beteiligten führten, berichteten der Angeklagte und das vermeintliche Opfer vor dem Gericht. Das Opfer, der 30-Jährige, wurde im Klinikum Peine entsprechend versorgt.

Schnittwunde hinter dem Ohr

Rund vier Stunden später sei es zu erneuten Streitigkeiten in der Asylunterkunft Lehmkuhlenweg zwischen den beiden Männern gekommen, wurde vor Gericht berichtet. Die Untersuchungen der Polizei ergaben, dass einem Opfer dabei eine zwei Zentimeter lange Schnittwunde hinter dem linken Ohr mit einem Messer zugefügt wurde. Diese musste ebenfalls im Klinikum versorgt werden.

Da die Aussagen vom Opfer und Angeklagten übereinstimmten, verzichtete das Gericht auf die Vernehmung der weiteren geladenen Zeugen. Außerdem entschuldigten sich die beiden Beteiligten jeweils.

„Was ist mit meinen Verletzungen?“, wollte der Angeklagte noch abschließend vom Gericht wissen, schließlich habe er auch Verletzungen erlitten und Anzeige erstattet. Der Richter erklärte ihm, dass das in einem weiteren Verfahren zu klären sei.

Von Eckhard Bruns

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