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Gericht: Peiner besaß 938 Kinderporno-Bilder

Peine Gericht: Peiner besaß 938 Kinderporno-Bilder

Er lud sie in Tauschbörsen herunter und ließ sie sich im Chat schicken: 938 Bilder und Videos, die sexuelle Handlungen von Kindern unter 14 Jahren mit Erwachsenen, anderen Kindern oder sich selbst zeigen, hatte ein Mann auf mehreren USB-Sticks gespeichert. Gestern war Verhandlung.

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Hier wurde verhandelt: Amtsgericht Peine.

Quelle: Archiv

Peine. „Auch der Einzelne muss sich klar machen, dass man Teil einer Maschinerie wird“, betonte der zuständige Richter am Amtsgericht Peine, kurz nachdem er den 41-jährigen Angeklagten zu 85 Tagessätzen zu je 70 Euro (5950 Euro) verurteilt hatte. „Mit jedem, der die Bilder herunterlädt, dreht sich der Kreislauf weiter.“

Dem Mann war zuvor vorgeworfen wurden, sich viele Hundert Bilder und Videos mit kinderpornografischem Inhalt besorgt, und auf zwei USB-Sticks gesammelt zu haben. Einige der Bilder waren bereits beim Bundeskriminalamt bekannt. Die Polizei fand die Dateien bei einer Hausdurchsuchung im Besitz des verheirateten Mannes.

Der Angeklagte räumte die Vorwürfe zu Beginn des Prozesses vollständig ein, weitere Angaben wollte er jedoch nicht machen. „Es tut mir wahnsinnig Leid, dass ich in Besitz des Materials war“, beteuerte er.

In ihrem Plädoyer betonte die Staatsanwältin, dass es sich hierbei keineswegs um ein Kavaliersdelikt handele: „Wenn es niemanden gäbe, der sich die Bilder anguckt, würde es solche Bilder auch nicht geben.“ An den Angeklagten gerichtet ergänzte sie zudem: „Sie sollten sich Gedanken um das Leid dieser Kinder machen.“

Mit dem Urteil folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwältin.

js

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