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Gericht: Netto-Räuber müssen sich verantworten

Peine Gericht: Netto-Räuber müssen sich verantworten

Peine. Der Prozess gegen drei mutmaßliche Täter, die im April die Netto-Märkte in Telgte und Stederdorf überfallen haben sollen, beginnt. Die Männer (zwei 22-Jährige und ein 19-Jähriger) müssen sich ab Montag, 14. September, ab 9.30 Uhr vor dem Landgericht Hildesheim verantworten.

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Überfall auf den Netto-Supermarkt an der Peiner Straße in Stederdorf - Vor dem Landgericht in Hildesheim (kl. Bild) wird der Fall nun verhandelt.

Quelle: A (2)

Laut Staatsanwaltschaft sollen die maskierten Täter in beiden Fällen die Mitarbeiter des Netto-Marktes mit einer Schreckschuss-Pistole und einem Brecheisen bedroht haben. Die Beute lag bei 11 000 Euro und 2100 Euro, also insgesamt 13 100 Euro. Die Männer wurden von der Polizei gefasst und inhaftiert (PAZ berichtete).

Ein Beschuldigter soll die Taten bereits eingeräumt haben, die beiden anderen Verdächtigen bestreiten eine Beteiligung an den Überfällen oder äußern sich nicht zu den Vorwürfen. Sie sind von dem Geständigen aber als Komplizen benannt worden. Die Polizei war auf die Spur des Mannes gekommen, weil eine Zeugin sich das Autokennzeichen des Tatfahrzeugs gemerkt hatte. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung stießen die Beamten auch auf einen Teil des Tatwerkzeugs.

Ein Tatverdächtiger, der in Telgte den Fluchtwagen gefahren hatte, soll nach eigenen Angaben bei dem Raubüberfall in Stederdorf mit im Geschäft gewesen sein. „Wir gehen von einer gemeinschaftlichen Tat aus, bei der es eine Arbeitsteilung gegeben hat“, erklärte Christina Pannek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hildesheim, nach der Festnahme der Männer.

  • Der Prozess vor dem Landgericht wird am 16., 28. und 30. September jeweils ab 9.30 Uhr im Saal 147 fortgesetzt.

tk

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