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Geplatzte Rohre: Viele Keller unter Wasser

Kreis Peine Geplatzte Rohre: Viele Keller unter Wasser

Zwölf Mal mussten die Feuerwehren im Peiner Land ausrücken, weil nach dem Ende des Dauerfrosts Wasserleitungen platzten und Keller fluteten. Probleme gab es in Ölsburg: Dort waren zwei Keller vollgelaufen. Der Einsatz hielt die Feuerwehr gestern stundenlang in Atem.

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Einsatz an der Hostmann-Straße: Ein Wasserrohr war bei dem starken Frost geplatzt. In Ölsburg liefen gleich zwei Keller voll.

Quelle: cb

Kreis Peine. Mit dem Tauwetter treten auch die Schäden an den Wasserleitungen zutage. Das Wasser darin war gefroren und brachte die Leitungen zum Platzen. Wenn das gefrorene Wasser nun taut, fließt es aus den geplatzten Leitungen in die Keller.

Zwölf Einsätze hatten die Peiner Wehren in den vergangenen Tagen, weil sie vollgelaufene Keller leer pumpen sollten. Besonders schlimm war es gestern um 12.21 Uhr an der Hostmannstraße in Ölsburg. Dort stand das Wasser 50 bis 60 Zentimeter hoch.

Einsatzleiter Henning Hoffmann setzte daher die Tragkraftspritze (maximal 800 Liter pro Minute) als Pumpe ein. „Trotzdem wurde das Wasser irgendwann nicht mehr weniger“, sagte er. Schnell stellte sich heraus, dass auch der Keller des Nachbarhauses genauso hoch unter Wasser stand. Hoffmann ließ die Ortswehr Groß Ilsede nachalarmieren. Insgesamt waren rund 20 Feuerwehrleute aus Ölsburg, Groß Bülten und Groß Ilsede im Einsatz.

Einen weiteren Fall gab es in Sonnenberg an der Burgstraße. Dort musste eine Spezialfirma die Feuerwehr unterstützen, weil sich ein Ölfilm auf dem zehn Zentimeter hohen Wasser gebildet hatte. Kurios: In Vechelde war eine Badewanne übergelaufen.

pif

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