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Stadt Peine Gedenken an Peiner Drogentote
Stadt Peine Gedenken an Peiner Drogentote
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22:00 21.07.2017
Meike Rösemann und Stefan Ritschel von „Jes“ informierten.  Quelle: Thomas Freiberg
Peine

Mehrere Vertreter der Selbsthilfegruppe „Jes“ standen für die Fragen der Bürger dort zur Verfügung. „Jes“ steht für Junkies, Ehemalige und Substituierte und steht in Verbindung mit dem Peiner Lukas-Werk. Dazu sagte die Sozialpädagogin Meike Röse-mann: „Die Steine mit den Namen liegen hier für verstorbene Drogenkonsumenten aus Peine. Anfang des Jahres ist erneut ein Peiner aufgrund des Gebrauches von Drogen verstorben.“ Bundesweit seien im vergangenen Jahr 1133 Menschen durch den Konsum von Drogen gestorben. „Wir machen hier darauf aufmerksam, denn im Endeffekt ist jeder Drogentote einer zu viel“, betonte Rösemann und forderte öffentlich, Betroffene durch Ärzte zu substituieren. „Es gibt zur Zeit einfach zu wenige Ärzte, die das tun. Das strenge Betäubungsmittelgesetz erschwert dies. Viele Ärzte haben daher einfach Angst, dadurch mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten“, so Röse-mann.

In 2016 sind zwei Peiner wegen Drogenkonsums gestorben.

2014 sind drei Peiner gestorben und in 2013 sowie 2012 gab es jeweils einen Todesfall. „Das kann auf den ersten Blick sehr leicht eine falsche Bewertung möglich machen. Wenn man aber bedenkt, das wir bundesweit 1133 Drogentote zu beklagen hatten, ist das für eine Kleinstadt wie Peine eine sehr hohe Anzahl“, sagte die Expertin.

Viele Menschen würden neben Drogen auch an übermäßigem Alkoholgenuss sterben. Die Politik solle den Schwarzmarkt eindämmen. Der Gedenktag für verstorbene Drogenbenutzer sei schließlich nicht nur ein Tag des Erinnerns, sondern auch ein Tag des Protestes.

Von Thomas Freiberg

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