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Ganztagsgrundschule in Vöhrum geplant

Peine Ganztagsgrundschule in Vöhrum geplant

Vöhrum. Das Konzept für die offene Ganztagsgrundschule in Vöhrum steht: Ein wesentlicher Grundpfeiler ist die ganzjährige, verlässliche Betreuung von 7.30 bis 17 Uhr (Montag bis Freitag), bis auf drei Wochen im Sommer. Damit der Ganztagsbetrieb für die Hainwaldschule beim Land beantragt werden kann, fehlt allerdings noch eine wichtige Voraussetzung: eine Mensa.

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Bald eine Ganztagsschule: Die Hainwaldschule in Vöhrum.

Der Vöhrumer Ortsrat hatte sich kürzlich dafür ausgeprochen, die noch fehlende Mensa sowie eine größere Aula für die Grundschule im benachbarten Dorfgemeinschaftshaus (DGH) unterzubringen. Das Problem: Das DGH ist ein Sanierungsfall - und muss erst entsprechend hergerichtet werden. Damit dieses Projekt in Angriff genommen werden kann, sind zunächst politische Beschlüsse und ein Finanzierungskonzept erforderlich.

Vöhrums Ortsbürgermeister Ewald Werthmann (SPD) hofft, dass die Ganztagsgrundschule unter diesen Voraussetzungen zum Schuljahr 2013/14 starten kann. Als nächstes soll das von einer Arbeitsgruppe aus Eltern, Lehrern und Erziehern erarbeitete Konzept für den Ganztagsbetrieb im Ortsrat vorgestellt werden.

Die Schule hat bereits erste Gespräche mit der Stadt Peine geführt, auch über die Finanzierung, bestätigte die Leiterin der Hainwaldschule, Diana Szallies. Unklar ist derzeit noch die Zukunft des Hortes an der Hainwaldschule.

Szallies: „Die Frage ist, ob er parallel weiterlaufen kann oder aufgelöst wird. Wünschenswert wäre eine Verzahnung der beiden Angebote.“ Problematisch an einer Konstellation mit Hort sei das Aufeinandertreffen des dort beschäftigten städtischen Personals mit dem des Landes an der Schule. Lösungsansätze würden derzeit geprüft.

Sorgenfrei blickt Szallies auf das mögliche Arbeitsgruppen-Angebot für die Kinder an den Nachmittagen: Über den Hort gebe es jetzt schon 23 Angebote, unter anderem von örtlichen Vereinen und Gruppen, die dann weitergeführt werden könnten. Im Mittelpunkt soll jedoch die Hausaufgabenbetreuung stehen. Auch die Lehrkräfte sollen in die Nachmittage eingebunden werden.

Als Besonderheit streben die Planer für die nachschulische Betreuung ein so genanntes Stammgruppen-Prinzip an. Bedeutet: Für die Schüler soll es einen festen Ansprechpartner geben und dadurch individuelle Förderung in familiärer Atmosphäre ermöglicht werden. Szallies hob hinsichtlich der Erarbeitung des Konzepts die gute Zusammenarbeit mit der benachbarten Kita Löwenzahn und deren Leiter Ulrich Brötzmann hervor: „Pädagogisch gehen wir in die gleiche Richtung.“

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