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Gabriel-Verzicht: Das sagen Heil und Pahlmann

Peiner Bundestagsabgeordnete nehmen Stellung Gabriel-Verzicht: Das sagen Heil und Pahlmann

Paukenschlag: SPD-Vorsitzender und Vizekanzler Sigmar Gabriel steht für eine Kanzlerkandidatur zur Bundestagswahl 2017 nicht zur Verfügung. Auf die Frage, warum er nicht gegen Kanzlerin Angela Merkel antreten werde, antwortete Gabriel gestern dem Magazin Stern: „Wenn ich jetzt anträte, würde ich scheitern und mit mir die SPD.“ Dazu nehmen zwei Peiner Politiker Stellung.

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Sigmar Gabriel (SPD) steht für eine Kanzlerkandidatur nicht zur Verfügung.

Quelle: dpa

Kreis Peine. Nach seinem Verzicht schlägt Gabriel den früheren Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, als SPD-Kanzlerkandidaten vor. Dazu befragte die PAZ die Peiner Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil (SPD) und Ingrid Pahlmann (CDU).

Heil sagte: „Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung Gabriels. Er hat leidenschaftlich für die Sache der SPD gekämpft. Ich halte Martin Schulz für den geeigneten Kandidaten und wünsche mir große Unterstützung für ihn, denn er hat große Erfahrungen in der internationalen sowie europäischen Politik und ist angesehen. Auch er ist ein leidenschaftlicher Kämpfer, und ich werde ihn unterstützen.“

Pahlmann erklärte: „Das ist eine Parteientscheidung der SPD. Unabhängig davon, wer sich bei den Sozialdemokraten als Spitzenkandidat zur Verfügung stellt, erwarte ich von unserem Koalitionspartner bis zur Bundestagswahl eine konstruktive Zusammenarbeit in der Regierung. Grundsätzlich wollen wir als CDU aus der Bundestagswahl als stärkste Kraft hervorgehen. Dafür werden wir mit unseren Inhalten überzeugen, um Deutschland auch zukünftig verlässlich zu regieren.“

Mit dem Verzicht auf die Kanzlerkandidatur kündigte Gabriel zugleich an, er stelle auch sein Amt als Parteivorsitzender zur Verfügung. Als seinen Nachfolger schlug er auch hierfür Schulz vor. Stattdessen will Gabriel das Amt des Außenministers von Frank-Walter Steinmeier übernehmen, dem designierten Bundespräsidenten.

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