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Stadt Peine Kaufmannsgilde vor Fusion mit der Citygemeinschaft Peine
Stadt Peine Kaufmannsgilde vor Fusion mit der Citygemeinschaft Peine
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06:00 27.10.2018
Kaufmannsgilde (von links): Carsten Baumgarten, Joachim Meyer, Sören Stolte, Lena Lauermann, Ole Siegel und Carsten Senge. Quelle: Eckhard Bruns
Peine

Am Donnerstag fand die Mitgliederversammlung der Kaufmannsgilde zu Peine von 1652 im Theaterrestaurant der Peiner Festsäle statt. Rund 40 von derzeit 96 Mitglieder folgten der Einladung ihres Gildemeisters Carsten Senge.

„Kennen wir schon, bringt uns nicht weiter!“

Senge ging in seinem Bericht unter anderem auf die erfolgreiche Belebung einiger freier Flächen durch Neueröffnungen verschiedener Geschäfte ein. Doch es gebe weitere Probleme und nannte das seit fast neun Jahren leer stehende Lindenquartier als Beispiel. Noch immer sei kein klares Konzept erkennbar ist oder ein fester Zeitplanbekannt. „Ja, wir Kaufleute wünschen uns mehr Unterstützung und die schnellere Umsetzung von Entscheidungen durch die politischen Vertreter und der Verwaltung bei der Zukunftsplanung zur positiven Entwicklung unserer Stadt“, betonte Senge.

Der Eulenmarkt sei in die Jahre gekommen, daher werde es wichtig sein, ein sinnvolles Neukonzept für 2020 zu entwickeln. Gemeinsame Öffnungszeiten blieben weiterhin als wichtiger Wunsch für die Kunden bestehen. Auch der Ausfall des Schnäppchenmarktes sei für alle Peiner sehr ärgerlich gewesen. Abschließend sagte Senge: „Wir benötigen positive Entwicklungen durch neue Ideen. Kennen wir schon, bringt uns nicht weiter!“

Fusionssachstand wurde bekannt gegeben

Sören Stolte und Stefan Honrath von der Citygemeinschaft gingen auf den aktuellen Stand der geplanten Fusion von Kaufmannsgilde und Citygemeinschaft ein. Eine neue gemeinsame Satzung werde gerade erstellt. Dazu soll es eine eigene Geschäftsordnung für den gewählten Vorstand geben. Grundlage für eine mögliche Fusion werden außerordentliche Mitgliederversammlungen mit entsprechender, satzungsgerechter Zustimmungsquote sein.

Lena Lauermann stellte Masterarbeit zur Stadtentwicklung vor

Gastrednerin Lena Lauermann stellte ihre Masterarbeit “Stadtsignatur- Vom Vorstellungs- zum Möglichkeitsbild in der Stadt Peine“ vor: Verbesserungsmöglichkeiten gebe es unter anderem bei der Beseitigung von Leerständen und Brachen, beim optischen Zustand im Bahnhofsbereich, Parkplatzgebühren und Öffnungszeiten der Geschäfte sowie der fehlenden, bezahlbaren Wohnbebauung mit entsprechenden Freizeitangeboten. „Ich hatte die Gelegenheit, meine Ideen den Stadtverantwortlichen zu präsentieren. Leider habe ich seit dem Termin nichts wieder gehört“, äußerte Lauermann sichtbar enttäuscht.

Von Eckhard Bruns

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