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Fuhseschotten zelebrierten Schafsmagen

Peine Fuhseschotten zelebrierten Schafsmagen

Zugegeben, der gefüllte Schafsmagen ist nicht jedermanns Sache. Trotzdem kamen am Sonnabend rund 300 Gäste ins Bürger-Jäger-Heim, um mit den Fuhseschotten Schottlands Nationaldichter Robert Burns zu feiern, der vor 253 Jahren geboren wurde.

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Großer Auftritt: Die Owl Town Pipe & Drum Band unterhielt die Gäste und präsentierte ihre dritte CD.

Quelle: kn

Peine. Es war schon sehr berührend als kurz nach 23 Uhr das offizielle Programm endete und aus rund 300 Kehlen das Lied „Auld lang syne“ erklang. Die musikalische Begleitung gestaltete die Owl Town Pipe & Drum Band, die Keimzelle des Peiner Scottish Culture Clubs.

Und schon zuvor war der Abend reichhaltig gewesen, und nicht nur das Programm, auch das Essen. Denn zu einem zünftigen Burns Supper gehört nun einmal auch der Haggis – gefüllter Schafsmagen. Das Rezept ist einfach – und lecker. Herz, Lunge und Leber werden zu Hackfleisch verarbeitet, mit Haferflocken, Muskatnuss und Gewürzen veredelt. Dazu kommt Talg, damit die leckere, pikante Speise Feuchtigkeit und Festigkeit erhält. Beilagen: Kartoffelbrei und Steckrüben.

Die Maxime von Burns lautete „Trinken, Essen, Glücklichsein“. So feierten Freunde des früh verstorbenen Dichters schon 1796, fünf Jahre nach seinem Tod, das erste Burn Supper. Damals wurden feste Regeln für den Ablauf des Mahls geschaffen. Sie haben immer noch Geltung.

Die Teilnehmerzahl beim Burns Supper 2012 war mit 300 Besuchern rekordverdächtig. Ernst-Agust Horneffer bedauerte jedoch, dass einige geladene Gäste nicht kamen – ohne Absage.

Es gab einiges zu verpassen, nicht nur etliche Auftritte der Owl Town Pipe & Drum Band. Auch die Owl Town Dancers zeigten sich von ihrer besten Seite. Alan Hodgkinson trug mit Eva-Maria Hardt ein Gedicht von Burns vor.

Einer der Höhepunkte war der Toast auf die Frauen und die Männer, diesmal mit Margret Horneffer und Holfer Möllering. Kurzweilig und wunderschön auch die Gesangseinlagen von Dagmar Wortmann und Jens Woytisiak an der Gitarre.

pif

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