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Stadt Peine Warum Sexting so viel Risiko mit sich bringt
Stadt Peine Warum Sexting so viel Risiko mit sich bringt
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00:19 30.11.2018
Sexting: Wer die Bilder am Ende alles zu sehen bekommt, ist nicht mehr zu kontrollieren. Quelle: Archiv
Kreis Peine

Der Arbeitskreis „Häusliche Gewalt“ veranstaltet in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendschutz des Landkreises Peine am Donnerstag, 6. Dezember, die Fachtagung „Vom Selfie zum Sexting“. Interessierte sind eingeladen.

Freizügige Fotos und Videos

Der Begriff Sexting setzt sich aus den Wörtern „Sex“ sowie „Texting“ (aus dem Englischen für digitale Nachrichten schreiben) zusammen und bezeichnet die Weitergabe von selbst produzierten freizügigen Fotos und Videos per Mobiltelefon oder Internet.

Jugendliche verschicken nicht selten erotische Fotos oder Nacktbilder von sich per Smartphone an Freunde oder laden sie in sozialen Netzwerken hoch. Quelle: dpa

Voraussetzung: Faires Verhalten

Das Ganze kann Teil einer privaten Intimkommunikation sein, die an sich keine Probleme mit sich bringen muss. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Beteiligten alt genug sind, sich gut genug kennen und sich fair verhalten. Sexting ist nicht nur ein Phänomen unter Jugendlichen, sondern auch unter Erwachsenen verbreitet.

Absender geben Kontrolle auf

Die Sexting-Bilder werden zwar meist freiwillig aufgenommen, aber nach dem Verschicken geben die Absender jegliche Kontrolle auf, wer die Fotos zu sehen bekommt. Damit kann es zu problematischen Entwicklungen kommen.

Kann gefährlich werden: Sexting. Quelle: dpa

Dreistündiger Workshop

Der Fachtag bietet am Nachmittag von 14 bis 17 Uhr im Forum einen dreistündigen Workshop für pädagogische Fachkräfte aus Schule und Jugendarbeit an. Referentin Tanja Opitz von der Landesstelle Jugendschutz stellt dabei unter anderem Ideen und Methoden zur Prävention mit Jugendlichen vor.

Offenes Forum im Kreismuseum

Ab 17.30 Uhr laden die Veranstalter alle Interessierten zum Offenen Forum ins Kreismuseum ein. In Vorträgen wird das Thema Sexting aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Neben Opitz werden Diane Witte (Kultusministerium), Stephanie Schlote (Polizei Peine) und Gesine Götting (Kreis-Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche) referieren. Zeit für Austausch und persönliche Gespräche ist bei einem kleinen Imbiss vorgesehen.

Anmeldung ist erforderlich

Teilnahme an Workshop und das Offene Forum sind kostenlos. Eine Anmeldung für beide Veranstaltungen ist allerdings erforderlich. Infos und Anmeldungen: Telefon 05171/4012345, info.jugendamt@landkreis-peine.de.

Von Alex Leppert

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