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Stadt Peine Freispruch für vermeintlichen Erpresser (49)
Stadt Peine Freispruch für vermeintlichen Erpresser (49)
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19:00 26.06.2018
Der 49-Jährige musste sich vor dem Amtsgericht Peine verantworten. Quelle: privat
Kreis Peine

Bereits zum fünften Mal musste sich der Angeklagte jetzt wegen der Tatvorwürfe vor Gericht verantworten. Immer wieder konnten die Verhandlungen nicht beendet werden, da wichtige Tatzeugen nicht vor Gericht erschienen oder aus verschiedenen Gründen unterschiedliche Richter den Verhandlungen vorstanden.

Es soll eine schwierige Beziehung gewesen sein, die der Angeklagte und seine Partnerin führten. Immer wieder sei es zu Streitereien gekommen, die in der Regel aber schnell ein versöhnliches Ende fanden, schilderten sowohl der Edemisser als auch seine damals 35-jährige Freundin.

Im Januar 2015 habe sich die Situation in der Beziehung dann jedoch zugespitzt. Der Angeklagte habe sich ihr gegenüber immer häufiger verbal-aggressiv verhalten, bis es im Februar zu einem Tritt gegen ihr Schienbein und schweren Beleidigungen gekommen sein soll, so die Zeugin.

Damalige Freundin erstattete Anzeige bei der Polizei

Während eines Gespräches über das endgültige Ende der Beziehung habe er die Forderung geäußert, innerhalb von zwei Tagen einen Geldbetrag in Höhe von 50 000 Euro an ihn zu übergeben, so die Zeugin. „Andernfalls schicke ich dir deine Kinder in Tüten verpackt“, soll der Edemisser gesagt haben. Daraufhin hatte die Frau Anzeige bei der Polizei erstattet.

Im Verlauf der Verhandlung räumte der Angeklagte ein, dass es mehrfach zu Auseinandersetzungen gekommen sei, in deren Verlauf es von beiden Seiten Beleidigungen gegeben habe. Gewalttätig, gerade vor dem Hintergrund seiner eigenen Lebensgeschichte, sei er gegenüber Frauen jedoch nie gewesen, beteuerte er.

Dass er Geld von ihr verlangt habe, konnte er jedoch nicht völlig ausschließen. Die Tatsache allerdings, dass der 49-Jährige im weiteren Verlauf keine Forderungen mehr stellte, und das Thema Geld auch beim Austausch über einen Messenger-Dienst keine Erwähnung mehr fand, veranlasste das Gericht dazu, vom Vorwurf der räuberischen Erpressung abzusehen. Allerdings habe der Angeklagte nach der Trennung die Herausgabe von „Sachen“ gefordert.

Unklares Verhalten von Zeugen bei der Polizei und das Fehlen von Augenzeugen zur Klärung des Sachverhalts nahmen Gericht und Staatsanwaltschaft zum Anlass, das Verfahren gegen die Auflage einer Geldzahlung einzustellen.

Von Antje Ehlers

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