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Flotte Volksmusik in den Festsälen

Peine Flotte Volksmusik in den Festsälen

Alle Wünsche erfüllt: In den ausverkauften Peiner Festsälen schunkelte, sang, summte und klatschte ein begeistertes Publikum beim Wunschkonzert der Volksmusik.

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Locker und witzig führte Moderator Michael Thürnau durch das Programm

Quelle: Christian Bierwagen

Peine. Locker und witzig führte Moderator Michael Thürnau aus Adenstedt durch das dreistündige Programm, bei dem es hauptsächlich um Liebe, Leidenschaft und Romantik ging.

Zu Beginn betörte Hansi Süssenbach, der angekündigte „König des Diskofox“, die überwiegend weiblichen Zuschauer mit seinen Hits und seinem Charme. Weißer Anzug, blonde Locken - dazu ein melancholischer Schmelz in der Stimme: Der berühmte Funke sprang über und der Einstieg in ein unterhaltsames Programm gelang. Die Neuentdeckung aus Schweden, Josefin Rosenberg gewann mit jugendlichem Charme und flotten Tanzeinlagen ebenfalls die Herzen Peiner Zuhörer.

Aus einem enttäuschten „Ach“ wurde dann zum Abschluss des ersten Teils ein begeistertes „Oh!“. Statt dem erwarteten Tony Marshall, der seit Tagen auf irgendeinem Flughafen festsitzt, hatte der Veranstalter kurzerhand den belgischen Star Frank Galan als Ersatz verpflichtet.

Die Frauen schmolzen beim Blick in seine blauen Augen reihenweise dahin, seine Lieder sind Klassiker und wurden begeistert mitgesungen. Ganz gefühlvoll wurde es, als er seine Frau Christel auf die Bühne holte und mit ihr gemeinsam ein Liebeslied sang, hauchte, schmiegte und knisterte: So schön ist offenbar Liebe und zum ersten Mal wurden hier und da im Publikum ein paar Tränchen abgewischt.

Gänsehaut pur gab es beim a capella vorgetragenen Lied „La paloma“. Der zweite Teil begann fulminant mit dem derzeit erfolgreichsten Volksmusik-Orchester „Captain Cook“ . Beim „Lied für meine Mutter“ wurden zum zweiten Mal die Taschentücher heraus geholt und gar nicht wieder weg gesteckt.

Denn der Abend neigte sich seinen Höhenpunkten zu: Lena Valaitis, scheinbar alterslos, sang genauso schön „Jonny Blue“ wie 1981, als sie fast den Grand Prix mit diesem Lied gewann. Natürlich trug sie auch ihre Klassiker vor. „Und ich rufe deinen Namen“, „Brücken aus Liebe“ und „Ein schöner Tag“ nahmen die Zuhörer gefangen.

Bei einem Popkonzert wären die Feuerzeuge hoch gehalten worden - hier summten die Leute dezent mit und dankten mit tosendem Applaus. Ewige Liebe schworen sich nicht nur auf der Bühne Judith und Mel.

Grit Storz

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