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Fleischerei Schmidt zieht nach Sehnde

Kreis Peine Fleischerei Schmidt zieht nach Sehnde

Die gute Nachricht für die Kunden zuerst: Die Geschäfte der Fleischerei Schmidt in der Peiner Fußgängerzone bleiben erhalten. Auch in der neuen Filiale des Geschäftes in Ölsburg ändert sich nichts. Die Produktion des Traditionsbetriebes aber wird von der Hagenstraße in Peine nach Sehnde ziehen. Die Entscheidung, Peine zu verlassen, ist den neuen Inhabern nicht leicht gefallen.

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Hartmut Brendel, Craig McDermid und Frank Lemanczik (von links) produzieren noch in Peine und bereiten sich auf den Umzug nach Sehnde vor.

Quelle: pif

Peine . „Wir hatten das Ziel, einen neuen Standort für die Produktion im Landkreis Peine zu finden“, sagt Ina Waldeit, die im Büro tätig ist. Gemeinsam mit Fleischermeister Hartmut Brendel und Fleischergeselle Frank Lemanczik hat sie es im Dezember vergangenen Jahres gewagt, den insolventen Betrieb zu übernehmen.

Die Verlagerung der Produktion war notwendig, weil der Standort an der Hagenstraße keine Zukunft mehr hatte. „Wir hätten dort niemals eine Zulassung der Europäischen Union bekommen“, sagt Lemanczik. Die aber ist ab Januar 2010 zwingend vorgeschrieben für Produktionsstätten, die zum Beispiel den Großhandel beliefern. Das macht Schmidt. Für die Sehnder Produktionsstätte sind die Prüfungen in der vergangenen Woche beendet worden. „Wir haben die Zulassung“, sagt Lemanczik und zeigt sich erleichtert. Das sei ein hartes Stück Arbeit für die „Jungunternehmer“ gewesen.

Doch auch für die Betriebsabläufe selbst ergeben sich in Sehnde neue Möglichkeiten. „Bisher arbeiten wir auf drei Etagen, in Sehnde ist alles ebenerdig“, sagt Brendel. Künftig werden die Wege kürzer und damit können auch die Produktionsabläufe optimiert werden.

In den neuen Räumen hat einst eine Fleischerei ihren Betrieb gehabt, der damalige Inhaber hatte aber keine Nachfolger. Zwischenzeitlich nutzten verschiedene Catering-Firmen das Gebäude. Die Entscheidung für den Standort Sehnde fiel im Juni. „Solange haben wir im Peiner Land gesucht“, sagt Lemanczik.

Als das Trio im Dezember nach der Insolvenz den Neuanfang wagte, bestand das Team aus 20 Mitarbeitern. Inzwischen ist die Belegschaft wieder um drei Personen gewachsen. Acht Mitarbeiter werden künftig in Sehnde arbeiten. Eine Mitarbeiterin aus der Hagenstraße wechselt nach Ölsburg. „Von dort betreiben wir auch unseren Partysercvice, mit dem wir weiter unseren Schwerpunkt in Peine sehen“, sagt Brendel.

pif

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