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Stadt Peine Wie Flaschendeckel zur Assistenzhunde-Ausbildung beitragen
Stadt Peine Wie Flaschendeckel zur Assistenzhunde-Ausbildung beitragen
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12:09 12.01.2019
Wilhelm Hoppe aus Stederdorf sammelt Flaschendeckel für den Verein Assistenzhunde Deutschland. Quelle: Antje Ehlers
Stederdorf

Eine gute Tat: Seit etwa vier Jahren sammelt der ehemalige Bierverleger Wilhelm Hoppe aus Stederdorf Flaschenverschlüsse aus Plastik. Damit unterstützt er den Verein Assistenzhunde Deutschland. Dieser Verein um die von einer unheilbaren Muskelerkrankung betroffene Nicole Brunner aus Wunstorf lässt Hunde ausbilden, die Menschen mit einer körperlichen Behinderung oder Lernschwächen im Alltag unterstützen. Auch in Alten- und Pflegeeinrichtungen können diese Hunde eingesetzt werden.

Alte Plastikdeckel gesammelt

„Angefangen hat alles, als jemand auf mich zugekommen ist und gefragt hat, ob ich nicht alte Plastikdeckel von Flaschen sammeln könnte, um damit Gutes zu tun“, erzählt Hoppe. „Da die Pfandautomaten grundsätzlich auch Flaschen ohne Deckel annehmen und Getränkehändler ebenso, ist es also kein Problem, die Deckel getrennt zu sammeln. Also habe ich mich informiert und auch mit dem Sammeln begonnen.“

Sammelstelle an der Stederdorfer Straße

Dies hat sich schnell herumgesprochen, und seitdem werden immer mehr Flaschenverschlüsse bei Hoppes abgegeben. „Selbst aus dem Braunschweiger und Hildesheimer Raum kommen Leute, um ihre Deckel bei mir loszuwerden“, erzählt Hoppe.

In Märkten hängt er Zettel mit dem Aufruf zum Mitmachen auf. Selbst Hildesheimer Schulen, die Bastelprojekte mit Flaschen durchgeführt haben, hätten die nicht benötigten Flaschendeckel dem Stederdorfer zukommen lassen. Auch weiterhin nimmt er gern Deckel entgegen. „Wenn ich nicht zu Hause bin, dürfen die gern in verschlossenen Behältern bei uns an der Stederdorfer Straße, Ecke Kurze Straße, unter das Carport gestellt werden“, ruft er zum Mitsammeln auf.

Helfer holen Säcke ab

Immer, wenn Hoppe etwa 15 große gelbe Säcke gefüllt hat, sagt er bei der Wunstorfer Organisation Bescheid. „Dann kommen freiwillige Helfer und holen die Säcke ab, um sie zu einem zentralen Sammelcontainer zu bringen. Ist dieser voll, wird der hochwertige Kunststoff zum Tagespreis verkauft und recycelt. Mit dem Erlös wird dann die Ausbildung der Hunde unterstützt“, schildert Hoppe weiter.

Hunde-Ausbildung kostet 15 000 Euro

Die zweijährige Ausbildung eines Assistenzhundes kostet 15 000 Euro und wird in Frankreich durch den Ausbildungsverein Handi cien durchgeführt. In dieser Zeit lernt das Tier etwa 50 Kommandos und kann schließlich zum Beispiel Licht ein- und ausschalten, seinem Halter die Strümpfe ausziehen oder Hilfe zu holen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.assistenzhunde-deutschland.de.

Von Antje Ehlers

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