Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Stadt Peine Fitness ist zum Volkssport Nummer 1 geworden
Stadt Peine Fitness ist zum Volkssport Nummer 1 geworden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:00 03.03.2018
Bei Physiofit: Physiotherapeut und Inhaber Rouven Böse (hinten) gibt Hilfestellung. Quelle: privat
Peine

„Die gesamte Branche hat sich Stück für Stück einem Wandel unterzogen: Weg vom Kraftsportcenter, hin zum attraktiven Anbieter für aktive Freizeitgestaltung und Gesundheitstraining. Studien zeigen immer wieder, wie wichtig ein gezieltes Training von Ausdauer und Kraft in unserer heutigen bewegungsarmen Zeit ist“, weiß Rouven Böse, Physiotherapeut und Inhaber des PhysioFit.

Seit Jahren wächst die Fitnessbranche kräftig und erreicht ständig neue Rekordwerte. Mit fast 10,1 Millionen Mitgliedern knackten die Studios nun die 10-Millionen-Marke. Somit ist mindestens jeder zehnte Deutsche in einem Fitnessclub angemeldet. Fitness stellt im Vergleich zu Fußball mit 7 Millionen Kickern und 5 Millionen Turnern die teilnehmerstärkste Trainingsform in Deutschland dar. 

Den positiven Effekt des Trainings bekräftigt die Medizinprofessorin Elke Zimmermann von der Uni Bielefeld. „Je kräftiger die Muskulatur ist, umso besser werden auch die Organe entlastet.“ Um mit dosiertem Krafttraining zu beginnen, sei es nie zu spät. Mit dem Krafttraining könne man unter professioneller Anleitung in jedem Alter beginnen. Dass Fitnesstraining keine Frage des Alters ist, kann auch Böse bestätigen: „Unser ältestes Mitglied ist 88 Jahre, unser jüngstes gerade mal zwölf. Entscheidend ist immer die richtige Zusammenstellung und Dosierung des Trainingsplanes unter Berücksichtigung des individuellen Ziels.“

„Leider ist die Bezeichnung Trainer kein geschützter Begriff“

Mittlerweile gibt es in Deutschland knapp 9000 Fitnessanlagen. Auch in Peine hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Die Auswahl reicht vom Fitness-Discounter bis hin zum Premium-Studio. Für viele stellt sich daher die Frage, nach welchen Kriterien man das „richtige“ Studio finden soll. Mediziner und Fitnessexperten empfehlen klar ein Studio mit einem guten Betreuungskonzept, da durch falsches Training auch viel kaputt gemacht werden kann. Trainiert jemand längere Zeit falsch, drohen Schäden an Gelenken oder Bandscheiben. Also genau das Gegenteil von dem, was eigentlich erreicht werden soll. 

Wer sich ein Studio anschaut, sollte darauf achten, ob Trainer auf der Fläche ansprechbar sind – und ob sie die Mitglieder auch korrigieren. Trainer sollten eine A-Lizenz vorweisen können. Noch umfassender ausgebildet sind Trainer, die einen Bewegungsfachberuf gelernt haben: Physiotherapeuten etwa oder Sportwissenschaftler.

„Leider ist die Bezeichnung Trainer kein geschützter Begriff. Jeder kann sich prinzipiell als Trainer bezeichnen. In manchen Studios reichen da unglücklicherweise schon ein gutes Aussehen, eine sportliche Figur und ein Trainer-Shirt“, warnt Böse.

Von Nicole Laskowski

Und los geht’s: Die Teams stehen fest und heute gehen sie bei der großen PAZ-Aktion „Schritt für Schritt – Peine bewegt sich“ hochmotiviert für ihre Gemeinden ins Rennen.

03.03.2018
Stadt Peine Neuerlicher Warnstreik im öffentlichen Dienst - Mittwoch sind alle Peiner Kitas dicht

Bislang war es noch nicht offiziell bestätigt, jetzt steht es aber fest: Am kommenden Mittwoch, 7. März, wird es in Peine erneut einen Warnstreik im öffentlichen Dienst geben. Das erklärten auf PAZ-Anfrage sowohl ein Gewerkschaftssprecher als auch die Stadt Peine. Und die Auswirkungen werden wieder deutlich zu spüren sein.

02.03.2018

Wenn Bürgerschaffer Thomas Weitling mit einer Waage unter dem Arm ins Bürger-Jäger-Heim kommt, kann das nur eines bedeuten: Magere Zeiten brechen an. Jetzt startete das traditionelle Abnehmduell „Fit fürs Peiner Freischießen“.

02.03.2018