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Finanzloch am Eixer See

Tourismusförderung Finanzloch am Eixer See

Schlag ins Wasser: Nachdem das Jugendprojekt am Eixer gescheitert ist, fehlt der Tourismusgesellschaft Geld für die Unterhaltung. Vor allem das Gebäude ist betroffen. Die Tourismusförderung sucht nach schnellen Lösungen.

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Das Idyll trügt: Die Wirtschaftsförderung beklagt ein Finanzloch am Eixer See.

Quelle: Archiv

Peine-Eixe. Immer wieder Stress um den Eixer See: „Die Bauunterhaltung am Eixer See lässt sich mit der Miete, die wir für das Gebäude bekommen, nicht finanzieren“, sagt Gunter Eckhardt, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Tourismusförderungsgesellschaft des Kreises Peine. Sie hat das Areal Eixer vom Landkreis gepachtet und ist damit auch für die Unterhaltung verantwortlich. Die Gaststätte ist an die gemeinnützige Gesellschaft Arcus untervermietet.

Im Kreis-Ausschuss für zentrale Verwaltung hatte Eckhardt die finanziellen Probleme angesprochen und auch eine Kostenübernahme seitens der Stadt Peine ins Gespräch gebracht. Auch einen Eigentümerwechsel schloss er am Donnerstagabend nicht aus.
Doch gestern war keine Rede mehr von einem sich anbahnenden Konflikt. Vielmehr müsse nun eine Lösung gefunden werden, die Finanzlöcher zu stopfen. Denn als die Tourismusförderung das Areal übernommen habe, sei auch vereinbart worden, dass der Gesellschaft keine Kosten entstehen. „Das ist mittlerweile aber der Fall“, sagt Eckhardt im Gespräch mit der PAZ. Gut unterrichtete Kreise gehen davon aus, dass Landrat Franz Einhaus (SPD) „Eckhardt gestern zurückgepfiffen hat“.

Nicht erfreut ist auch Peines Erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey über die Aussagen des Geschäftsführers. Er betont: „Wir als Stadt haben keinerlei Verpflichtungen bezüglich des Eixer Sees – das ist alles vertraglich geregelt. Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass wir bereits freiwillig einen hohen sechsstelligen Betrag gezahlt haben.“ Seit fünf Jahren zahlt die Stadt Peine jährlich 20 000 Euro für die Pflege des Außengeländes, dazu kommen noch 30 000 Euro für weitere Projekte – macht insgesamt 130 000 Euro.

Tarrey sieht daher keine Verpflichtung, noch mehr Geld zu investieren – im Gegenteil, die Stadt könne sich bei weiteren Provokationen ganz zurückziehen.

Thorsten Pifan und Thomas Kröger

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