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Feuerwehrbedarfsplan: Bessere Ausrüstung gefordert

SPD-Ortsbürgermeister stellen Antrag Feuerwehrbedarfsplan: Bessere Ausrüstung gefordert

Bis 2040 will die Stadt Peine knapp sechs Millionen Euro in die Feuerwehren investieren und unter anderem 14 neue Tragkraftspritzenfahrzeuge (TSF) anschaffen.

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Ergänzend zum bestehenden Feuerwehrbedarfsplan wurde eine bessere Ausrüstung mit einheitlicher Schutzbekleidung gefordert.

Peine.  So steht es im Feuerwehrbedarfsplan, der im städtischen Planungsausschuss jetzt einstimmig beschlossen wurde – ergänzt durch einen Antrag.

„Wir mussten leider feststellen, dass die Bedürfnisse bei den Feuerwehrgerätehäusern nicht berücksichtigt wurden. Wir bitten daher die Verwaltung und das Stadtkommando, den Bedarfsplan in diesem Punkt zu überarbeiten“, heißt es in dem Antrag, den die SPD-Ortsbürgermeister und SPD-Ortsvorsteher von Berkum, Dungelbeck, Duttenstedt/Essinghausen, Handorf, Röhrse, Rosenthal, Schmedenstedt, Schwicheldt, Stederdorf/Wendesse, Vöhrum/Eixe/Landwehr und Woltorf eingebracht haben.

„Insgesamt haben wir für die Menschenrettung nur eine Zeit von 17 Minuten und jede Minute, die man beim Heranholen von Fahrzeugen und dem Anlegen der Ausrüstung auf der Anfahrt sparen kann, hilft Leben zu retten. Wir bitten die Verwaltung daher, insbesondere bei der Gebäudeausstattung eine zeitliche Strategie im Zusammenhang mit der Beschaffung der Fahrzeuge zu entwickeln“, heißt es in dem Papier, für das es letztlich auch ein einstimmiges Votum gab.

Da die Feuerwehren auf Freiwillige angewiesen seien, spiele auch die Motivation eine gewichtige Rolle – und daher sei eine gute und sinnvolle Ausstattung auch besonders wichtig. Konkret werden in dem Antrag gefordert: Beschaffung von Tragkraftspritzenfahrzeugen, die es ermöglichen, Atemschutzgeräte schon während der Fahrt anzulegen. Bei den Stützpunktwehren soll es künftig mindestens ein Fahrzeug mit Kabine für eine Gruppe geben. Einsatzhosen, Jacken und Helme sollen vereinheitlicht werden.

Holger Hahn, SPD-Ortsbürgermeister aus Stederdorf, machte deutlich: „Den Antragsstellern, zu denen ich auch gehöre, war es wichtig, die Fahrzeug-Ersatzbeschaffungen nicht zu blockieren und gleichzeitig für die Kameraden wichtige Verbesserungen zu erreichen. Zudem wollten sie deutlich machen, dass sie hinter ihren Feuerwehren stehen und das Ehrenamt stärken wollen.
 

Von Michael Lieb

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