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Festplatz: Peiner dürfen sich auf 90 Attraktionen freuen

Peine Festplatz: Peiner dürfen sich auf 90 Attraktionen freuen

Peine. 90 Attraktionen erwarten die Peiner ab morgen auf dem Rummelplatz zum Peiner Freischießen 2012. Mit dabei sind 13Fahrgeschäfte, 21Vergnügungsspiele, sieben Schankstätten und 25Geschäfte mit kulinarischen Angeboten. Gestern Abend stellten die Bürgerschaffer und einige Schausteller die Neuheiten auf dem Festplatz vor.

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Oliver von Salzen begrüßt seine Gäste mit einem „Moin Moin Peine“.

Quelle: pif

„Wir setzen auf die bewährte Mischung aus Neuheiten und Altbewährtem, was beim Peiner Freischießen auf keinen Fall fehlen darf“, sagte Bürgerschaffer Hans-Peter Männer. „Dabei haben wir auch Trends im Blick, wie das neue Angebot mit Bubble-Tea zeigt“, ergänzte Bürgerschaffer Thomas Weitling.

Der Bubble-Tea wird von einer in Peine bekannten Schausteller-Familie vertrieben. Werner Robrahn ist seit mehr als 20Jahren mit dem Autoscooter dabei. Tochter Sabine Robrahn betreibt seit Ostern 2012 das Geschäft mit den süßen Tee-Varianten und den lustigen, meist fruchtigen Kugel aus Asien.

Die Familie Agtsch ist mit einem einzigartigen Laufgeschäft zu Gast. Besucher werden in die Welt des „Amazonas“ entführt - so heißt das Geschäft. Das Besondere: Es gibt lebende Tiere - Schlangen, Bartagamen oder Giftpfeil-Frösche. „Wir werden auf jedem Festplatz vom Veterinäramt kontrolliert, die Tiere werden artgerecht gehalten“, sagt Miriam Agtsch.

Sein Debüt beim Peiner Freischießen hat Otto Cornelius mit seinem Riesenrad. Mit der LED-Beleuchtung kann er 5000 verschiedene Figuren in den Himmel malen. Das Riesenrad ist 50Meter hoch und damit ein Stück höher als das Riesenrad, das sonst in Peine steht.

Leckere Fleischspieße hat Marcello Winter im Angebot. Die Varianten aus Puten-, Schweine- oder Rindfleisch werden ergänzt durch verschiedene Saucen. Die Peiner dürften den „feurigen Zigeuner“ oder den „würzigen Deutschen“ vom Holzkohlegrill schon kennen. Denn das Geschäft feierte sein Debüt beim Eulenmarkt 2010.

Mit seiner überdimensionalen Schaukel will Monti Lagerin die Festplatzbesucher infizieren - „Virus“ heißt das Fahrgeschäft. Lagerin sagte: „Eine Fahrt erzeugt ein Kribbeln im Bauch, ohne schlechtes Gewissen.“

Weitling zählte weitere Neuheiten auf: Es gibt Bowle, wer möchte, kann Blumen pflücken, zudem gibt es den Superhopser und für den leeren Magen holländische Pommes Frites. Der Verein Europaschützenfest betreibt einen Ausschank. Dort gibt es gegen eine Spende auch die Herzen fürs „Peiner Freischießen“.

pif

Peiner Polizei ist auf Freischießen vorbereitet

Damit beim Peiner Freischießen 2012 alles friedlich bleibt und die Peiner ihre „fünfte Jahreszeit“ ausgelassen feiern können, war die Peiner Polizei bereits aktiv. Fünf notorische Störenfriede erhielten eine Stadtverbot, ?23 „alte Bekannte“ der Polizei bekamen von den Beamten eine persönliche Warnung, dass sie sich benehmen müssen. „Unsere mobile Wache auf dem Festplatz findet sich an dem bekannten Ort gegenüber dem Schützenhaus“, sagte Polizei-Sprecher Stefan Rinke. Die Peiner Beamten sind gut vorbereitet. Zudem bekommen sie Unterstützung vor der Bereitschafts-Polizei. Fünf Mal haben die Peiner Beamten Stadtverbote ausgesprochen. Damit sollen notorische Ruhestörer vom Festplatz ferngehalten werden. Für sie ist das Fest vorbei, bevor es überhaupt begonnen hat. Rinke sagte: „Dabei handelt es sich um fünf Männer, die alle über 18?Jahre sind und in der Stadt oder dem Landkreis wohnen.“ Für 23 Jugendliche und Erwachsene zwischen 15 und 27?Jahren gab es sogenannte Gefährder-Ansprachen. Sie bekamen eine Warnung, dass sie sich auf dem Festplatz keinen Streit anfangen sollen. Sollten sie sich nicht daran halten, bekommen sie kurzerhand einen Platzverweis und dürfen sich während des Festes auch nicht in der Innenstadt sehen lassen. Im Visier haben die Beamten auch Jugendliche. Denn übermäßiger Alkoholkonsum bei Minderjährigen komme auch immer wieder vor, sagte Rinke. Zudem werden die Beamten rund um den Festplatz und an den Ausfahrten aus der Stadt Alkohol- und Drogenkontrollen machen. Immer wieder ein Ärgernis sind Festplatz-Besucher, die in den Stadtpark urinieren. „Dafür wird ein Bußgeld verhängt. Wer erwischt wird, muss 35 Euro bezahlen“, warnte Rinke.

pif

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