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Stadt Peine Fehlende Kitaplätze in Peine: CDU stellt Lösungsansätze vor
Stadt Peine Fehlende Kitaplätze in Peine: CDU stellt Lösungsansätze vor
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22:00 23.07.2018
Kinder spielen in einer Kita: Bis 2019 fehlen in Peine etliche Plätze in Kindergärten. Die CDU hat nun Lösungsvorschläge vorgestellt. Quelle: Archiv
Peine

„Wir wollen nicht nur den Finger in die Wunde legen, sondern auch Verbesserungen mit auf den Weg bringen“, sagt Andreas Meier, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Peiner Stadtrat. Die Vorschläge sind dabei breit gefächert.

„Grundsätzlich gilt zwar ein Belegungsschlüssel, doch wo es notwendig und erforderlich ist, könnte eine temporäre Überbelegung beantragt werden“, stellt Meier einen Ansatz vor. „Dieser Lösungsansatz würde allerdings zur erheblichen Mehrbelastung des Personals führen und muss auch deshalb vorab ausführlich diskutiert werden“

Ein weiterer Vorschlag in diesem Zusammenhang: Kita-Leitungen könnten temporär durch Verwaltungskräfte entlastet werden. „Durch diese Maßnahme könnten zahlreiche Fachkräfte freigesetzt werden, die dann mit den Kindern arbeiten können. Es könnten dann auch mehr Kinder in den Kitas betreut werden“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende.

Sind auch mobile Lösungen denkbar?

Außerdem könne auch das Quereinsteigerprogramm stärker beworben werden. „Erzieher ähnlicher Berufe wie Logopäden oder Heilpädagogen könnten grundsätzlich eingestellt werden. Heilpädagogen werden ja für Integrations-Gruppen bereits eingestellt“, sagt Meier.

Durch die veränderte Flüchtlingssituation seien zudem freie Kapazitäten in erheblichem Umfang in ehemaligen Flüchtlingsunterkünften entstanden und könnten eventuell umgenutzt werden. „Auch mobile Lösungen mit modernen Container könnte man einmal andenken“, so der Christdemokrat.

Er kündigt zudem an, dass die CDU-Ratsfraktion in Kürze einen Antrag zur Prüfung der Einrichtung eines Betriebskindergartens Landkreis/Stadt stellen werde. „Wir müssen jetzt schnell in die Diskussion einsteigen und Lösungen erarbeiten. Das sind wir den Kindern und Eltern einfach schuldig“, sagt Meier abschließend.

Von Tobias Mull

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