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Fechner: „Jugendamt erzielt seit Jahren Spitzenergebnisse“

Landkreis Peine Fechner: „Jugendamt erzielt seit Jahren Spitzenergebnisse“

Das Jugendamt des Landkreises Peine nimmt seit 2004 zusammen mit 51 weiteren niedersächsischen Ämtern an der Integrierten Berichterstattung Niedersachsen (IBN) teil - und belegte bisher immer einen Spitzenplatz. „Diese Qualität kommt nicht von selbst“, sagt Hans-Werner Fechner (CDU), Leiter des Jugendhilfe-Ausschusses des Landkreises Peine.

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Hans-Werner Fechner (CDU) vom Jugendhilfe-Ausschuss des Landkreises Peine.

Quelle: Dennis Nobbe

Peine . Im Gespräch mit der PAZ erläutert Fechner die Hintergründe.

Peine gehört bei der IBN zum sogenannten „Vergleichsring 4“, was bedeutet, dass der Kreis mit 17 anderen niedersächsischen Landkreisen verglichen wird, die sich in vielen Punkten ähneln. Zu den weiteren Kreisen gehören unter anderem Gifhorn, Oldenburg, Hildesheim, Celle und Lüneburg.

Beim IBN-Ergebnis des Jahres 2015 (das Ergebnis für 2016 wird es voraussichtlich Mitte bis Ende 2017 geben) konnte sich Peine im „Vergleichsring 4“ wieder den Spitzenplatz sichern. Nicht nur lieferte eine Umfrage zur Zufriedenheit mit dem Jugendamt ein sehr gutes Ergebnis, auch die Zahlen zu den Hilfen zur Erziehung (HzE) können sich sehen lassen. Zur Erklärung: Familien, die schwer erziehbare Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben, können entweder ambulante oder stationäre HzE in Anspruch nehmen, was von einfachen Beratungen bis zu einer Unterbringung des Kindes in einem Heim reicht.

Das ist mit Kosten verbunden: Rund 8,2 Millionen Euro gab der Landkreis Peine 2015 für HzE aus. „Die Summe ist etwa eine Million Euro unter dem IBN-Durchschnitt“, erklärt Fechner. Dass das Jugendamt Peine wiederholt so gute Ergebnisse erzielt, hat laut Fechner mehrere Gründe: „Wir setzen zum Beispiel schon ganz früh mit verschiedenen Präventionsangeboten an“, sagt er. Dazu gehören zum Beispiel die Elterncafés in den Gemeinden und regelmäßige Untersuchungen des Gesundheitsamts in den Kindergärten.

„Etwas Besonderes sind auch die Workshops, die der Jugendhilfe-Ausschuss einmal jährlich zu aktuellen Themen anbietet“, so Fechner. Weiterhin gebe es die Arbeit des Präventionsrates des Landkreises, das Angebot des „Sozialen Bündnisses für Familie“ und die Durchführung von Modellversuchen wie die Schulbegleitung an der Eichendorff-Grundschule.

Diese und weitere Punkte tragen laut Fechner zur ausgezeichneten Positionierung des Kreises Peine bei der IBN bei. „Wenn wir wie bisher weitermachen, können wir wahrscheinlich auch die HzE-Kosten niedrig halten“, ist er zuversichtlich.

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