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„Familientreffen“ der Peiner Eulen im Bürger-Jäger-Heim

Große Resonanz auf PAZ-Bericht „Familientreffen“ der Peiner Eulen im Bürger-Jäger-Heim

Große Resonanz gab es auf den PAZ-Bericht über die Gussform für den Trinkpokal der Peiner Eule, die heute im Besitz von Luis Gäbler ist. Auf den Artikel meldeten sich zahlreiche Peiner, die auch einen Pokal aus der Serie besitzen. Der MSC Peine plant sogar, die Eule wieder als Wanderpokal zu initiieren.

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Peine. Die PAZ organisierte mit dem Adjutanten des Bürger Jäger Corps, Jens Hoffmann, ein „Familientreffen“ der Eulen im Bürger-Jäger-Heim. Dort stehen auch zwei der Trinkpokale, und die Bürger-Jäger sollen seinerzeit sogar die Entstehung der Gussform mit 1000 Mark bezuschusst haben. „Seitdem ist es Tradition, dass der Hauptmann mit den Rekruten zur Aufnahme in das Bürger-Jäger-Corps aus der Eule trinkt“, erklärte Hoffmann.

Eine der Eulen hat es inzwischen nach Hamburg verschlagen. Dort schmückt sie das Wohnzimmer von Thomas Bock. Sein Vater Hermann Bock war Betriebsleiter in der Eisengießerei Westphal, die einst die Gussform in Auftrag gegeben hatte. Zudem gehörte er mehr als 50 Jahre dem Bürger-Jäger-Corps an.

Eine weitere Eule steht im Kreismuseum. Dabei handelt es sich um ein Modell aus Aluminium, das auch im Metallwerk Gäbler entstanden ist. Hans-Jürgen Werner, der einst bei Gäbler arbeitete und auch im Bürger-Jäger-Corps ist, sagte, dass die Alumium-Eulen vor allem in den 1960er Jahren entstanden sind.

Die letzte Eule, die in Peine gegossen wurde, gehört heute Thomas Mauritz, der sie von dem bekannten Auto-Rennfahrer Willi Krakau kurz vor dessen Tod 1995 geschenkt bekam. Krakau lebte in Peine und hat für den MSC zahlreiche der Rennen um die Silberne Eule organisiert.

Victor-Lennart Weitling brachte zum Familientreffen eine weitere Eule mit. Dabei handelt es sich um einen Pokal, der noch nicht ganz fertig ist. Werner sagte: „Diese Eule stammt aus einer Serie von insgesamt fünf Güssen, die alle schief gegangen sind.

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