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Familie Fahmy: Gewalt-Exzesse in Ägypten machen Angst

Kreis Peine Familie Fahmy: Gewalt-Exzesse in Ägypten machen Angst

Edemissen. Große Sorgen macht sich die Familie Fahmy aus Edemissen über die Gewaltausschreitungen und die vielen Toten in ihrem Heimatland Ägypten. Die Auseinandersetzungen finden statt zwischen Gegnern und Anhängern des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi.

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Farouk Fahmy aus Edemissen: Der 76-Jährige befindet sich derzeit in seinem Heimatland Ägypten.

Quelle: A

Farouk Fahmy (76), der vor 44 Jahren als politisch Verfolgter aus Ägypten nach Deutschland kam, ist derzeit im nordafrikanischen Land, um seine Verwandten in Kairo, Suez und Alexandria zu besuchen. Seine Frau Najah Fahmy (45), die aus dem Libanon stammt, sagt: „Meinem Mann geht es glücklicherweise gut, denn seine Geschwister bleiben im Haus und gehen wegen der Ausschreitungen nicht mehr auf die Straße.“

Einerseits kann sie die Demonstranten verstehen, „die enttäuscht sind, dass sich seit der Amtsübernahme von Mursi in Ägypten nicht viel geändert hat“. Andererseits darf man jedoch laut Najah Fahmy auch keine Wunder vom Präsidenten erwarten, „weil er erst seit zwei Jahren im Amt ist“. Man könne „die Demokratie schließlich nicht an einem Tag errichten“. Die Ägypter müssten Mursi mindestens vier Jahre Zeit geben, um ihn an seinen politischen Ergebnissen zu messen. Die Edemisserin mag schon kein Fernsehen mehr schauen. „Ständig gibt es diese schrecklichen Bilder von den Gewalt-Exzessen in Ägypten. Ich kann und will das nicht mehr sehen“, so die 45-Jährige.

Sie hofft, dass es endlich Frieden in dem Land am Nil gibt und dass ihr Mann wohlbehalten nach Deutschland zurückkehrt. Najah Fahmy betont: „Farouk war vier Jahre nicht mehr in seinem Heimatland Ägypten, und deswegen wollte er jetzt unbedingt nach dieser langen Zeit seine Geschwister wiedersehen. Er bleibt etwa zwei Monate dort und passt hoffentlich gut auf sich auf.“

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