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Fahrerflucht nach Unfall: Polizei erließ Haftbefehl

Stederdorf Fahrerflucht nach Unfall: Polizei erließ Haftbefehl

Schwer verletzt hat sich ein 37-Jähriger aus Moldawien am Sonntagmorgen gegen 0.50 Uhr bei einem Unfall auf der Wilhelm-Rausch-Straße in Stederdorf. Der Mann war angetrunken und hatte ein Aufenthaltsverbot. Die Folge: Noch im Krankenhaus wurde der Haftbefehl erlassen.

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Zerstörter Golf: Mit diesem Wagen prallte der 37-Jährige aus Moldawien gegen einen Lkw-Anhänger und wurde schwer verletzt.

Quelle: pif

Stederdorf. Der 37-Jährige war mit einem Golf samt Anhänger unterwegs auf der Wilhelm-Rausch-Straße in Stederdorf in Richtung Heinrich-Hertz-Straße. Plötzlich geriet er aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Laut Polizei prallte er dort vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Lkw-Anhänger. Bei dem Aufprall bohrte sich die Deichsel des Anhängers in die Auto-Windschutzscheibe. Zeugen hatten den Unfall beobachtet und berichteten der Polizei, dass der 37-Jährige stark blutend aus dem Auto ausgestiegen sei und den Unfallort verlassen habe.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und trafen den Mann am Schwarzen Weg in Peine an. Wegen der Verletzungen alarmierten die Polizisten den Rettungsdienst.

Bei der Untersuchung des Unfalls stellten die Beamten fest, dass der Golf weder versichert noch angemeldet war. Er war mit sogenannten „Kennzeichendubletten“ unterwegs. Hinzu kam die Fahrerflucht.

Die Polizisten stellten auch fest, dass der Mann nach Alkohol roch. Einen Führerschein hat er nicht. Und der Moldawier war 2006 abgeschoben worden. Für ihn gilt daher ein Aufenthaltsverbot in Deutschland. Damit kommt eine Straftat nach dem Aufenthaltsgesetz hinzu. All das reichte, um Haftbefehl gegen den 37-Jährigen zu erlassen. „Der Haftbefehl wurde im Klinikum Peine verkündet“, sagte Peines Kripo-Chef Michael Sock.

pif

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