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Esoterik und Liebeswahn mit Manon Straché

Festsäle: Komödie „Alles Astro“ Esoterik und Liebeswahn mit Manon Straché

Mit der turbulenten Komödie „Alles Astro“ des renommierten Berliner Theaters am Kurfürstendamm beendete der Kulturring Peine die Spielzeit 2010/2011 in den Festsälen. Die Irrungen und Wirrungen rund um Esoterikauswüchse und Liebeswahn unterhielten 640 Zuschauer prächtig.

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„Alles Astro“: Romanus Fuhrmann und Manon Straché als Ehepaar Allaun sorgten mit leichtem Spiel für Lacher.

Quelle: kn

Peine. „Astrologie ist Volksverdummung“, meint Astronomie-Professor Dr. Lothar Allaun. Der für den Nobelpreis nominierte Experte weiß nicht, dass seine Frau Charlotte als „Lola Allraune“ hinter seinem Rücken eine florierende Astrologie-Praxis betreibt, um ihrem Mann eine Nordlicht-Kreuzfahrt zu finanzieren. Allauns Assistent Dr. Thomas Marx entdeckt das Geheimnis und lässt sich von Charlotte einen Liebestrank für seine Frau mischen, um sein desolates Eheleben zu retten. Das Gebräu wirkt, aber leider verfällt Starreporterin Isabelle Marx durch eine Verwechslung dem Professor, was eine Reihe von Turbulenzen auslöst.

Das Stück unter der Regie von Frank Lorenz Engel kam erst zum Ende der ersten Hälfte wirklich in Gang. Vorher sorgten Romanus Fuhrmann und Manon Straché als Ehepar Allaun mit leichtem Spiel für Lacher. Sylvia Wintergrün brillierte als Operndiva und Kundin von Charlotte. Wintergrün und Straché – ein ideales Paar, um gängige Esoterik-Klischees vom Kartenlegen bis zur Muscheldeutung auf die Schippe zu nehmen.

Im zweiten Teil wurde es turbulent. Da wurde unter dem Gelächter des Publikums gekifft, getanzt und ein Budenzauber veranstaltet, dass die Festsäle vor der Sommerpause noch einmal richtig vibrierten. Der Mummenschanz endete mit einem Anruf der Ehefrau des Assistenten, die ihren Angetrauten zurück wollte.

Torben Krämer zeigte als Thomas Marx erst seine seriöse, später seine hemmungslose Seite, während Astrid Kohrs als zickige Journalistin im Liebesrausch für Komik sorgte.

fl

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