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Stadt Peine Es wird neue und größere Windräder geben
Stadt Peine Es wird neue und größere Windräder geben
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00:19 15.02.2019
Windräder bestimmen vielerorts die Landschaft – im Landkreis Peine gibt es elf Gebiete für Windenergie. Quelle: dpa
Kreis Peine

Zukünftig wird es neue und größere Windräder im Landkreis Peine geben. Sechs der elf sogenannten Vorranggebiete, auf denen Windräder gebaut werden dürfen, sollen ausgebaut werden. Das gab der Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB) am Dienstag bekannt.

Größer werden die Flächen für Windkraftanlagen in Oelerse (227 Hektar), Bierbergen (229 Hektar), Mehrum (225 Hektar), Groß Lafferde (223 Hektar), Lengede (48 Hektar) und Vechelde (23 Hektar). Unverändert bleibt die Größe in Clauen (67 Hektar), Equord (24 Hektar), Rötzum (3 Hektar), Groß Bülten (14 Hektar) und Meerdorf (7 Hektar). Bislang gibt es 82 Windräder im Kreis Peine.

Die Anzahl der Windräder soll im Kreis Peine steigen. Quelle: Archiv

In wenigen Jahren soll es in der Region Braunschweig statt jetzt 390 Windräder dann 640 geben. Ältere Windkraftanlagen werden gegen neue Windkraft-Riesen ausgetauscht. Die modernen Anlagen sind bis zu 200 Meter hoch. Die Energieleistung steige von jetzt 1,2 auf 2,8 Gigawatt, Damit könnten 60 Prozent des Strombedarfs der Region (ohne Großindustrie) abgedeckt werden. „Mit einer sozial- und umweltverträglichen Planung setzen wir jetzt unsere rechtliche Verpflichtung um, für einen Ausbau der Windenergie zusätzlichen Raum zu schaffen“, betonte Detlef Tanke, Verbandsvorsitzender des RGB, zum Windverfahren. „Durch das Bündelungsprinzip schützen wir die Landschaft und die Menschen vor einer Verspargelung.“ Windräder dürften weiterhin ausschließlich in den festgelegten Vorrangstandorten gebaut werden.

15 neue Flächen in der Region

Zu den bestehenden 34 Vorranggebieten für Windenergie in der Region sollen 15 Flächen hinzukommen, so dass der Windenergieausbau künftig an 49 Standorten möglich ist. 14 der bestehenden Areale bleiben unverändert, 17 Gebiete sollen erweitert, 3 verkleinert werden. Von knapp 3100 Hektar bereits bestehenden Vorrangflächen soll die Gesamtfläche auf 6770 Hektar mehr als verdoppelt werden.

1,5 Milliarden Euro

Die Planung leiste einen Beitrag zu den übergeordneten Ausbauzielen von Bund und Land. „Es kann ein Investitionsvolumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro ausgelöst werden“, sagte Tanke. Nicht zuständig sei der Regionalverband für die Installation von Windrädern. Diese müssten Investoren bei den jeweiligen Landkreisen oder kreisfreien Städten beantragen.

Von Thomas Kröger

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