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Erweiterte Hilfsangebote für Arbeitslose

Neugründung der Erse-Pe Erweiterte Hilfsangebote für Arbeitslose

Neu gegründet wurde jetzt die Erwerbslosenselbsthilfe Peine (Erse-Pe), die es sich zur Aufgabe macht, Arbeitslosen helfend zur Seite zu stehen. „Der Bedarf ist da,“ sagt Uwe Fluhrer, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Erse-Pe.

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V.l.: Erse-Pe-Ehrenamtliche Uwe Fluhrer und Manfred Kays sowie Ulrich Boes und Klaus-Peter Lange (beide EIP).

Quelle: Foto: Kristin Fricke

Kreis Peine. „Im Internet findet man zahlreiche Fragen von Arbeitslosen, die Unterstützung brauchen. Mit uns können sie persönlich sprechen. Nur die Schwellenangst muss überwunden werden.“

In der ersten Etage des Gewerkschaftshauses an der Lindenstraße bietet die Erse-Pe nun zwei Mal wöchentlich an, sich in Fragen zu Hartz IV, Amtsgängen oder Anträgen informieren zu lassen. Die Erse-Pe geht dabei eine enge Kooperation mit der bereits bestehenden Erwerbslosen-Initiative Peine (EIP) ein. Der 2004 gegründete Verein zählt aktuell 15 Mitglieder und bietet wöchentliche Treffen in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe an der Bodenstedterstraße an. Ein Angebot, das auch weiterhin bestehen bleiben soll.

Durch die Zusammenarbeit könnten beide Gruppen profitieren. „Wir können uns jetzt breiter aufstellen“, sagt Klaus-Peter Lange, 2. Vorsitzender der EIP. Die Erse-Pe wird vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung mit jährlich 13 500 Euro gefördert. Das Geld kann nun auch der EIP zugute kommen, die sich bisher aus Mitgliederbeiträgen finanziert. Die Mittel des Landes lassen die Anmietung eines Büros, zweimal wöchentliche Sprechzeiten sowie die Bereitstellung eines Druckers für Klienten zu.

Das Ziel von Erse-Pe und EIP ist es nun, eine neutrale Anlaufstelle für Erwerbslose zu sein. Darüber hinaus soll Arbeitslosen bei gemeinsamen monatlichen Frühstücken gegenseitiger Austausch ermöglicht werden. Die erste Veranstaltung ist für Dienstag, 2. Mai, geplant.

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