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Stadt Peine Ermittlungen zum Großeinsatz in Shisha-Bar in Peine laufen
Stadt Peine Ermittlungen zum Großeinsatz in Shisha-Bar in Peine laufen
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00:19 14.02.2019
Die Shisha-Bar wurde vorläufig geschlossen. Die Betreiber der Bar müssen sich nun einem Ermittlungsverfahren stellen. Quelle: Antje Ehlers
Peine

Nach dem Großeinsatz in der Shisha-Bar in Peine wegen erhöhter Kohlenmonoxid-Werte laufen die Ermittlungen. 60 ppm (Parts per Million = Menge von einem Kubikzentimeter Gas in einem Kubikmeter Luft) Kohlenmonoxid stellte die Feuerwehr laut Einsatzleiter Peter Weber in der Luft der Bar fest. Als vertretbarer Durchschnittswert gelten 30 ppm. Stadtrat Christian Axmann und Einsatzleiter der Feuerwehr Peter Weber äußern sich zu dem Ereignis.

Stadtrat Christian Axmann zum Vorfall

Stadtrat Christian Axmann erklärt: „Die Sach- und Rechtslage für den Shisha-Bar-Betrieb ist vielschichtig; insbesondere in Niedersachsen ist die Rechtslage im Zusammenhang mit Auflagen aus bauordnungsrechtlicher Sicht nicht eindeutig. Daher bedarf es weiterer Ermittlungen aller beteiligten Behörden, um die Hintergründe zum Zeitpunkt des Ereignisses aufzuklären.“ Da es sich bei der Shisha-Bar um eine gastronomische Einrichtung handelt, würden bauordnungsrechtliche sowie gaststätten- und gewerberechtliche Gesichtspunkte in die Zuständigkeit der Stadt Peine fallen, erklärte Axmann. „Für das Ereignis jedoch trägt der Barbetreiber die Verantwortung. Wir müssen daher die Ergebnisse der Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden abwarten und dann bewerten, inwieweit gegen Auflagen verstoßen wurde“, erläuterte Axmann.

So verlief der Einsatz

Peter Weber, Einsatzleiter der Feuerwehr in der Samstagnacht in der das Unglück passierte, teilte mit, dass neben der Kernstadt-Feuerwehr auch die Feuerwehr Vöhrum alarmiert wurde. „Diese konnte schnell wieder abgezogen werden. Es ging vor allem darum, die Barbesucher zu beruhigen, aufzuklären und zu untersuchen“, erklärte er. Eine Kohlenmonoxid-Vergiftung sei zunächst nicht zu erkennen. „Spätfolgen, wie Organversagen, kann erst vier bis sechs Stunden später eintreten“, erläutert Weber die tückische Vergiftung.

Es sei daher wichtig gewesen, die Besucher darüber aufzuklären, dass es ihnen vielleicht jetzt gut geht, in drei Stunden das ganz anders aussehen könne. Nahezu alle Besucher hätten verständnisvoll reagiert, meinte Weber. „Immer zwei Personen gingen zur Messung der Sauerstoffsättigung in einen der Rettungswagen.“ Dafür wurde die Nord-Südbrücke vom südlichen Ende bis zur Ecke Kantstraße/Richard-Langeheine-Straße gesperrt. Hier entlang standen die Rettungswagen. Zu Verkehrsbehinderungen sei es nicht gekommen.

Von Kathrin Bolte

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