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Stadt Peine Das neue Kreishaus II: Der symbolische Grundstein ist gelegt
Stadt Peine Das neue Kreishaus II: Der symbolische Grundstein ist gelegt
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20:51 14.08.2018
Ingo Junker (links) und Landrat Franz Einhaus legen gemeinsam den Grundstein für das neue Kreishaus II an der Werner-Nordmeyer-Straße. Quelle: Antje Ehlers
Peine

Gemeinsam mit Mitgliedern des Kreistages wohnte Landrat Franz Einhaus (SPD) der Grundsteinlegung des 12,1 Millionen Euro teuren Projektes bei. In seiner kurzen Ansprache machte seine Freude darüber deutlich, dass nun ein Ende der Raumnot in den Gebäuden des Landkreises absehbar sei.

„Es war nicht einfach, einen Platz zu finden, der sich für die Mitarbeiterinen und Mitarbeiter als gute Perspektive erweisen wird. Ich denke, dass wir ihn hier gefunden haben“, so der Landrat und ergänzte, dass durch die räumliche Nähe zur Feuerwehr ein Synergie-Effekt entstehe. Der Seminarraum der Feuertechnischen Zentrale werde zurzeit ebenfalls aufwendig saniert und stehe im Anschluss nicht nur der Feuerwehr zur Verfügung, sondern auch dem Kreistag.

Gäste bei der Grundsteinlegung. Quelle: Antje Ehlers

Nicht zum ersten Mal arbeitet der Landkreis im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP) mit dem Beratungsbüro VBD zusammen. Damit seien alle Planungen und das Controlling in einer Hand. Dies lasse gerade in Zeiten einer schwierigen Bauwirtschaftsphase dennoch eine fristgerechte Ausführung und das Einhalten der veranschlagten Kosten zu, führte Geschäftsführer Thomas Schubert aus.

„Insgesamt verbauen wir hier 1200 Kubikmeter Beton und 150 Tonnen Bewehrungsstahl. Es sollen eine Gesamtfläche von 3500 Quadratmetern Mauerwerk und eine Bürofläche von 5400 Quadratmetern entstehen“, hatte Ingo Junker, einer der Geschäftsführer des ausführenden Bauunternehmens August Prien, ein paar Zahlen parat.

Nach aktuellem Stand liege man sowohl im finanziellen als auch im zeitlichen Rahmen, so die Bauherren. Sollte es zu keinen größeren Verzögerungen kommen, ist der Umzug von 175 Mitarbeitern in die neuen Räume für September 2019 geplant. Derzeit sind sie in Containern untergebracht. „Keine schönen Arbeitsbedingungen, gerade in diesem Sommer“, wie Einhaus feststellte.

Kreishaus II: Die Geschichte

Nachdem ein Brandanschlag auf die Ausländerbehörde im Februar 2011 Teile des Kreishauses am Burgberg unbenutzbar gemacht hatte, wurden zunächst Container für die Beschäftigten aufgestellt. Nach zahlreichen kontroversen Diskussionen beschloss der Kreistag einen Neubau an der Werner-Nordmeyer-Straße.

Zwischenzeitlich war ein Anbau an das bestehende Kreishaus geplant, der Bauantrag wurde jedoch hinsichtlich der örtlichen Gegebenheiten abgelehnt. Im Winter dieses Jahres kam es erneut zu einer öffentlichen Diskussion mit der Frage, ob es nicht möglich sei, das Kreishaus im ehemaligen Hertie-Gebäude an der Lindenstraße unterzubringen, nachdem der Investor für das Lindenquartier abgesprungen war.

Von Antje Ehlers

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