Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Einmal Kuh-Massage, bitte!

Eixe Einmal Kuh-Massage, bitte!

Zwei Mal am Tag sind die Kühe der Eixer Familie Schuur gefordert. Dann geht es zum Melken. Den Rest des Tages dürfen sie es sich im modernen Stall gut gehen lassen. Damit sie sich dort wirklich wohl fühlen, ist er komfortabel ausgestattet.

Voriger Artikel
UJZ-Open-Air: Punker-Träume werden wahr
Nächster Artikel
Elfjähriger trug zum Glück Fahrrad-Helm

Einmal ordentlich den Kopf kraulen lassen. Im Stall der Familie Schuur lassen es sich die Kühe gut gehen.

Quelle: im

Eixe . Die glücklichen Kühe der Familie Schuur haben ein Dach über dem Kopf, und jede Kuh hat ihr eigenes Bett. Der Clou: Immer wenn sie mögen, können sie zur Massage gehen. „Auf der Wiese schubbern sich die Kühe an Sträuchern oder am Zaun, hier im Stall gehen sie unter die Kuhbürste“, sagt Landwirtin Christine Schuur aus Eixe.

Eines der Lieblingsgeräte der Tiere ist die Kuhbürste. „Dafür müssen sich die Mädels richtig anstrengen, um sie in Bewegung zu setzen“, sagt Hans Schuur. Damit sich die Bürste in Bewegung setzt, müssen die Kühe sie an einer Achse um 45 Grad drehen. Dann läuft die Bürste für zwei Minuten.

Die Kühe halten den Kopf darunter oder lassen sich das Hinterteil massieren. „Die Zeitschaltuhr am Motor hat Sinn“, erklärt Schuur. Andere Landwirte mussten erfahren, dass sich die Tiere gar nicht mehr von der Bürste lösten. Am Ende hatten sie kahle Stellen, erzählt er schmunzelnd.

Als die Schuurs den Stall 2003 konzipierten, legten sie viel Wert darauf, dass sich ihre Tiere wohl fühlen. Schuur betont: „Wir haben den Stall von Experten für Kuhkomfort entwerfen lassen.“ Die Ideen kommen aus den USA. Inzwischen verkaufen die Architekten ihr Konzept in ganz Europa.

Bis 2003 standen die Tiere der Familie im Wendesser Moor. Dort waren sie zwar im Grünen, mussten aber Hitze genauso ertragen wie Wind und Regen. Ein Bau dort war nicht möglich, weil das Wendesser Moor geschützt ist.
Im Komfort-Stall hat jede Kuh ihr eigenes Bett – und die Betreuung ist besser als in jedem Hotel. Denn die Schuurs kommen zwei Mal am Tag vorbei, um das Stroh zu tauschen – immer dann, wenn es Zeit zum Melken ist.

pif

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr