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Einbrecher machen keinen Urlaub

Sicheres Haus Einbrecher machen keinen Urlaub

Wenn Hauseigentümer im Urlaub sind, lockt das häufig Einbrecher auf den Plan. Mehrere Familien im Peiner Land hatten in den vergangenen Wochen schon ungebetenen Besuch.

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Die meisten Wohnungseinbrüche geschehen am hellen Tag. In dieser gestellten Szene verlässt ein Einbrecher ein Haus mit seiner Beute durch das Fenster.

Quelle: Archiv/HAZ

Kreis Peine. „Absolut sicheren Schutz vor Einbrechern gibt es nicht“, sagt Bernd Neidhart und der muss es wissen. Denn Neidhart ist Präventions-Beamter der Polizei in Salzgitter und auch für das Peiner Land zuständig. Trotzdem können sich Haus- oder Wohnungseigentümer vor Einbruch wirkungsvoll schützen.

„Gerade im Sommer achten Einbrecher darauf, ob ein Haus bewohnt wird oder nicht“, erklärt Neidhart. Anhaltspunkte sind zum Beispiel ungepflegter Rasen, der viel zu lang ist. Eine leere Mülltonne gehört auch dazu. „Wer nicht zuhause ist, produziert auch keinen Müll“, sagt der Beamte. Wer sich vermeintlich mit heruntergelassenen Rollläden schützen will, macht ebenfalls einen Fehler, weil er die Einbrecher auf das Haus aufmerksam macht.

„Auffällig ist dabei, dass die Täter im Sommer am helllichten Tag kommen – am Vormittag und zur Mittagszeit“, sagt Neidhart. Die meisten Einbrüche würden zwischen 10 und 13 Uhr begangen. Das sei anders bei den typischen Einbrüchen zur dunklen Jahreszeit, dann nutzen die Täter häufig die frühe Dämmerung.

Der Experte betont: „Gerade weil die Täter oft am Tag kommen, nutzen im Sommer Bewegungsmelder nichts. Da kann der Strahler noch so kräftig sein.“ Genauso wenig würden Rollläden vor Einbrechern schützen. Sinnvoll seien dagegen Sparren, mit denen sich Fenster und Türen zusätzlich verriegeln lassen. „Solche Sicherungen müssen nicht teuer sein, Hauptsache, sie halten die Einbrecher auf“, sagt der Polizist. Denn die Täter würden in der Regel schon nach zwei Minuten aufgeben, „wenn sie merken, dass sie an Fenstern und Türen kein leichtes Spiel haben“.

Mehr Infos gibt es im Internet unter www.polizeiberatung.de. Bernd Neidhart ist für eine persönliche Beratung unter Telefon 05341/ 1897109 zu erreichen.

pif

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