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Dungelbecker Pastor tritt nicht mehr an

Nach Differenzen mit Kirchenvorstand Dungelbecker Pastor tritt nicht mehr an

Wie gestern bekannt wurde, wird der Dungelbecker Pastor Stephan Feldmann seinen Dienst in der evangelischen Kirchengemeinde Dungelbeck wohl nicht mehr aufnehmen. Das erklärte Peines Superintendent Dr. Volker Menke auf Anfrage. Offenbar gab es unüberbrückbare Differenzen mit dem Kirchenvorstand (KV).

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Die Kirche in Dungelbeck: Der bisherige Pastor wird nicht mehr wiederkommen.

Quelle: Foto: Archiv

Dungelbeck. Fast alle Mitglieder des KV, von den einige viele Jahre dabei waren, sind bereits im Oktober vergangenen Jahres zurückgetreten, so dass die Beschlussfähigkeit des Gremiums nicht mehr gegeben war. Menke sprach gestern von einer „schwierigen Konstellation zwischen KV und Pfarramt“, in der keine Möglichkeit mehr für eine gemeinsame Zusammenarbeit gesehen wurde. Nach PAZ-Informationen soll es unterschiedliche Auffassungen über die Gestaltung des Dienstes in Dungelbeck gegeben haben.

Nach den Rücktritten hatte - wie es die Kirchenverfassung vorsieht - der Kirchenkreisvorstand (KKV) die Aufgaben des Kirchenvorstands übernommen. Auf seiner Sitzung im Januar hatte der Kirchenkreisvorstand beschlossen, diese Aufgaben an Bevollmächtigte zu übertragen. Diese sind Manuela Hoyer (KV Vöhrum und KKV Peine), Patrizia Rex-Lütgering (KV Oberg) und Stefan Schlotz (KV Friedenskirchengemeinde Peine).

Der Dungelbecker Pastor sei zurzeit krankgeschrieben, so Menke. „Nach dem jetzigen Stand der Dinge wird er seinen Pfarrdienst in Dungelbeck nicht mehr aufnehmen, stattdessen wird mit dem Landeskirchenamtes eine neue gute berufliche Perspektive gesucht“, teilte er mit.

Für die Kirchengemeinde Dungelbeck sei weiterhin gesorgt. Aktuell übernimmt Pastorin Marion Schmager die dienstliche Hauptvertretung, insbesondere unterstützt von Pastorin Marieta Blumenau und den Kollegen der Region Südost des Kirchenkreises.

Über die weiteren Entwicklungen soll zeitnah informiert werden, erklärte Superintendent Dr. Menke.

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